Jack Miller: «Pol Espargaró fuhr wie ein Idiot»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Jack Miller

Jack Miller

Jack Millers MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring wurde bereits in der zweiten Kurve vom übermütigen Pol Espargaró ruiniert. Am Ende sah der verärgerte Pramac-Ducati-Pilot als 14. die Zielflagge.

Jack Miller, der vom 14. Rang startete, wurde bereits in der zweiten Kurve des MotoGP-Rennens auf dem Sachsenring in ein Drama verwickelt. Pol Espargaró berührte das Hinterrad von Andrea Iannone, stürzte und riss Alex Rins mit sich. Miller musste ausweichen, bretterte durch den Kies und reihte sich als Letzter wieder ein.

«Nicht Iannone oder Rins verursachten diese Stürze, sondern Pol Espargaró. Schon in der ersten Kurve fuhr er außen wie ein Idiot, um mich zu überholen. Der Sturz kündigte sich also schon an. Ich hatte Glück, nicht auch zu Boden gerissen zu werden. Ich musste aber in den Kies und berührte die Wand. Als ich wieder aus dem Kiesbett kam, lag noch ein Rennen über 30 Runden vor mir, das ich mit 15 Sekunden Rückstand anging. Das war nicht, was ich erwartet hatte», schilderte Miller.

Nach diesem Zwischenfall arbeitete sich Miller Stück für Stück auf den 14. Platz nach vorne. «Meine Pace war gut, auf jeden Fall ausreichend für einen Platz unter den Top-10. Ich war konstant unterwegs und schonte die Reifen bis zum Ende. In der letzten Runde lieferte ich mir noch einen kleinen Kampf gegen Tito [Rabat]. Mir ging aber die Zeit aus. Ich hätte nie gedacht, dass ich das über ein Rennen mit 30 Runden sagen würde. Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, aber das war das Resultat meines schlechten Qualifyings. So weit hinten im Feld entstehen in den ersten Kurven eben die meisten Probleme. Wir müssen an unserer Leistung im Qualifying arbeiten. Zu Saisonbeginn waren wir in dieser Hinsicht noch besser. Dahin müssen wir zurück.»

«Ich bin aber zufriedener mit dem Rennen, als ich es erwartet hätte. Denn um ehrlich zu sein, war es nicht einfach, völlig allein noch 29 und eine halbe Runde vor sich zu haben, und eine starke Pace zu fahren. Als ich die Jungs vor mir sah, war mein Ziel einfach immer der nächste Gegner. Meine Pace war gut, obwohl ich die Reifen schonte.»

Álvaro Bautista, der wie Miller eine 2017-Ducati einsetzt, erreichte den fünften Rang. Hättest du ein ähnliches Ergebnis erreichen können? «Er hatte an diesem Wochenende mehr Speed als ich. Doch ich hätte es locker in die Top-10 geschafft. Meine Rundenzeiten waren so gut wie jene der Jungs in den Top-10. Wenn du mitten im Feld fährst, ist deine Pace auch meistens besser, als wenn du ganz alleine unterwegs bist.»

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