Dani Pedrosa: «Erste Europa-Rennen der Schlüssel»

Von Otto Zuber
MotoGP
Ein Blick in die KTM-Box: Mike Leitner, Pit Beirer, Dani Pedrosa und Stefan Pierer

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Red Bull-KTM-Testfahrer Dani Pedrosa hofft, nach seinen Schlüsselbein-Problemen bald wieder auf einem MotoGP-Bike zu sitzen. Der Spanier äußerte sich auch zur aktuellen WM-Situation.

Nach 18 Jahren in der Motorrad-Weltmeisterschaft und drei WM-Titeln, einem in der 125er-Klasse (2003) und zwei in der Viertelliterklasse (2004 und 2005), beendete Dani Pedrosa am Ende des Vorjahres seine Karriere als Rennfahrer. In der MotoGP-Klasse war der «kleine Samurai» dreimal Vizeweltmeister und drei Mal WM-Dritter, für den Titel reichte es am Ende aber nie – trotz 31 GP-Siegen in der «premier class».

Als Testfahrer für Red Bull KTM sollte der Spanier weiter auf einem MotoGP-Bike sitzen, aber ein doppelter Ermüdungsbruch am rechten Schlüsselbein zwang den Edeltester zu einer Zwangspause.

«Ich war in den letzten drei Monaten nicht in der Lage, ein normales Leben zu führen, mit der Verletzung. Ich konnte nicht wirklich viel machen, deshalb habe ich das Rennfahren auch nicht wirklich vermisst», erzählte Pedrosa im Interview mit «motogp.com». «Jetzt kehre ich wieder zur Normalität zurück – und dann die MotoGP-Bikes live auf der Strecke zu sehen, das ist anders und in mir fängt es an, wieder hochzukommen. Ich hoffe einfach, dass die Genesungsphase bald abgeschlossen ist und ich wieder auf das Motorrad steigen kann.»

Der 33-Jährige, der bereits in den Kreis der MotoGP-Legenden aufgenommen wurde, war beim ersten Europa-Rennen in Spanien zu Gast, weil ihm eine ganz besondere Ehre zu teil wurde: Kurve 6 des «Circuito de Jerez – Ángel Nieto» wurde offiziell nach Dani Pedrosa benannt. Er wurde damit in einen edlen Kreis aufgenommen, dem schon Jorge Lorenzo, Sito Pons, Jorge Martinez und Alex Crivillé angehören.

Der dreifache MotoGP-Vizeweltmeister sprach bei der Gelegenheit auch über die aktuelle Situation in der MotoGP-WM: «Die Weltmeisterschaft ist bis jetzt ziemlich ähnlich zum Vorjahr. Schon die ersten Rennen war interessant, aber wenn man nach Europa kommt, fängt es richtig an. Wir werden sehen, was in den kommenden Rennen passiert – die sind der Schlüssel für die Weltmeisterschaft.»

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