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Marc Márquez besucht WM-Stars: «Ich liebe Motocross»

Von Johannes Orasche
Marc Márquez zu Besuch beim Motocross-WM-Lauf in Spanien

Marc Márquez zu Besuch beim Motocross-WM-Lauf in Spanien

Der achtfache Motorrad-Straßen-Weltmeister Marc Márquez zeigte sich bei seinem ersten Besuch eines MXGP-Events begeistert von den Helden mit Stollenreifen und hielt ein Plädoyer für Motocross.

Im Moment ist es alles andere als sicher, ob Marc Márquez beim Frankreich Grand Prix in Le Mans sein MotoGP-Comeback geben kann. Der 30-jährige Repsol Honda-Star hatte sich bei seiner Kollision mit Miguel Oliveira in Portimão rechts den ersten Mittelhandknochen (Daumen) gebrochen.

Der Honda-Werksfahrer und achtfache Weltmeister nutzte sein freies Woche und tauchte am Samstag beim Motocross-WM-Event in Arroyomolinos in der Nähe seiner Wahlheimat Madrid auf. Marquez' neuer Wohnsitz befindet sich nur eine halbe Stunde von der Piste in Arroyomolinos – intu Xanadu entfernt.

«Als Kind habe ich nur 15 Minuten von Bellpuig entfernt gelebt. Ich kenne natürlich noch Everts und Pichon. Ich habe dort noch viele andere große Fahrer gesehen. Jetzt ist es mein erster MXGP-Event – es ist cool», sagte Márquez, der selbst mit Motocross begonnen hat. «Ich liebe Motocross. Ich wurde ja quasi im Offroadsport geboren, dann hat mich das Leben erst zum Straßensport gebracht.»

«Ich trainiere immer noch viel Motocross. Ich bewundere sehr, was die Jungs hier tun. Es ist körperlich und geistig sehr anspruchsvoll, speziell bei diesen Verhältnissen hier. Die Jungs fahren wirklich sehr schnell», hielt der Repsol-Honda-Werkspilot fest. «Ich unterstütze natürlich Ruben Fernández und auch Jorge Prado. Motocross wird größer und größer in Spanien – das sieht man an den Tribünen. Es wird immer populärer! Es ist daher wichtig für die junge Generation, solche Events zu haben.»

Marc Márquez hielt sich natürlich viel bei seinem Arbeitgeber HRC Honda auf, wo auf seinen Landsmann Ruben Fernández traf. Weltmeister Tim Gajser ist bekanntlich verletzt.

Und Marc verriet: «In diesem Jahr unterstütze ich einen Jungen, der auf der Straße fährt. Ich habe fünf Jahre lang einen jungen Motocross-Fahrer unterstützt.»

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