Repsol-Honda-Ass Joan Mir gab beim MotoGP-Debüt in Indien ein starkes Lebenszeichen und erklärt, welches Problem ihn vom Kampf um das Podium abgehalten hat.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Werbung
Mit Rang 5 holte Joan Mir auf dem Buddh Circuit sein bisher klar bestes Ergebnis für das ruhmreiche Repsol Honda-Team. Der Weltmeister von 2020 musste sich in einem harten Kampf im Schlussdrittel der Renndistanz Brad Binder (Red Bull-KTM) knapp geschlagen geben.
Werbung
Werbung
Mit Marc Márquez, der zunächst auf Platz 4 stürzte und sich wieder auf Platz 9 kämpfte, waren nach einer halben Ewigkeit wieder zwei Honda im Klassement eines Rennens in den Top-10. "Es ist um ehrlich zu sein ein mittelmäßiges Gefühl", stellt Mir fest. "Klar bin ich super happy über die Performance am Wochenende. Wir haben einen guten Job gemacht, verstehen das Bike etwas besser. Wir wissen, wie wir schnell sein können, was wir dafür tun müssen – wie wir fahren müssen und die Linien wählen müssen. Aber anderseits hatte ich ein Problem im zweiten Teil des Rennens. Ich hatte Vibrationen, die vom Heck kamen. Ich war zu diesem Zeitpunkt hinter Fabio und habe die Reifen für das Finish kontrolliert. Ich dachte, ich würde das Rennen wegen der Vibrationen nicht beenden können. Dann ist das Durchdrehen der Reifen wieder weg gewesen. Das hat unser Rennen etwas beeinträchtigt. Ich denke, wir hätten nahe bei Jorge und Fabio sein können. In Motegi werden wir dann sehen."
Zur starken Performance sagt Mir: "Es ist ein Rätsel. Marc war etwas stärker als zuletzt. Aber wir haben einen richtig großen Schritt gemacht. Klar war der Misano-Test wichtig, ich konnte dort viele Runden fahren, wir waren mit gebrauchten Reifen dort sehr schnell. Ich konnte mich jetzt gut einstellen, waren von Beginn an schnell. Ich hatte das nicht erwartet. Ich hatte erwartet, am Freitag schnell zu sein. Aber wir haben uns auch sehr gut qualifiziert."
Werbung
Werbung
Der Mallorquiner Joan Mir verriet: "Ich habe zum Team gesagt, dass wir nicht erwarten können, dass wir erst ganz hinten sind und jetzt plötzlich gewinnen. Wenn wir das versuchen, werden wir am Boden liegen. Aber ich habe jetzt eine Basis, mit der ich mich besser fühle."
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Zur Entwicklung bei Honda meinte er: "Wir sollten jetzt etwas mehr Risiko gehen in der Entwicklung, vielleicht haben wir in Motegi dahingehend etwas. Ich bin jetzt aber zu erst einmal müde. Man muss sehr hart bremsen, es ist sehr anstrengend."
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.