Casey Stoner bleibt Testfahrer für Honda

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Casey Stoner auf dem Honda-Prototyp für 2014

Casey Stoner auf dem Honda-Prototyp für 2014

Der zweifache MotoGP-Weltmeister Casey Stoner, der 2012 seinen Rücktritt bekannt gab, wird Honda auch in Zukunft bei der Entwicklung der MotoGP-Maschine unterstützen.

Obwohl Casey Stoner Ende 2012 als MotoGP-Pilot zurücktrat, absolvierte er 2013 für Honda mehrere Testfahrten mit dem Prototyp RC213V und dem Production-Racer auf dem Twin Ring Motegi. Auch in Zukunft wird Honda vom unglaublichen Speed und dem technischen Feedback des Australiers profitieren.

Stoner, der 2007 den MotoGP-Titel für Ducati und 2011 für Repsol Honda holte, testete und bewertete zuletzt für die Honda Racing Corporation (HRC) den Prototyp für 2014 und den Production-Racer RCV1000R, der 2014 unter anderen von MotoGP-Rookie Scott Redding und Haudegen Nicky Hayden eingesetzt wird. HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto erklärte nun gegenüber «MCN», dass Stoner auch 2014 für Honda testen wird. Einen genauen Plan gäbe es jedoch noch nicht.

Beim Reifentest auf Phillip Island im März wird Stoner nicht vor Ort sein. Dieser dreitägige Test, der von 3. bis 5. März stattfindet, wurde von Bridgestone organisiert, um sicherzustellen, dass sich das Reifenfiasko vom diesjährigen Australien-GP nicht wiederholt.

Eine neue Asphaltschicht sorgte im Oktober dafür, dass die Einheitsreifen nicht die Renndistanz überstanden. Erstmals in der Geschichte der MotoGP-WM musste bei einem Rennen auf trockener Strecke ein Boxenstopp und gleichzeitiger Reifenwechsel vorgeschrieben werden. Dieser Stopp wurde dem späteren Weltmeister Marc Márquez zum Verhängnis, der zu spät an die Box kam und disqualifiziert wurde.

Stoner, der auf heimischem Boden von 2007 bis 2012 ungeschlagen blieb, wird laut Nakamoto im März nicht testen, wenn die Werksteams die neuen Reifen unter die Lupe nehmen. «Casey wird nicht am Phillip-Island-Test teilnehmen. Unsere beiden Werkspiloten werden den Test absolvieren. Bridgestone wird nämlich keine große Anzahl an Reifen herstellen. Wenn wir also drei Fahrer einsetzen würden, hätte Bridgestone Probleme mit der Reifenanzahl. Zudem wissen sie noch nicht, welche Art von Reifen sie für Phillip Island brauchen. Dafür ist der Test gedacht. Sie werden unterschiedliche Konstruktionen und Mischungen vorlegen.»

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