Aus und vorbei: Ruta 40 für Matthias Walkner beendet
Die Desafio Ruta 40 in Argentinien sollte Matthias Walkner als Vorbereitung auf die Rallye Dakar dienen, doch schon auf der zweiten Etappe war für den Red Bull KTM-Piloten Feierabend.
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Seine Ambitionen auf ein Top-Ergebnis bei der Desafio Ruta 40 musste Matthias Walkner bereits auf der ersten Etappe nach einem Reifenschaden aufgeben. Weil er aber in der Rally-Raid-WM 2023 wegen zwei Nuller ohnehin keine vordere Platzierung mehr erreichen konnte, war das für den Österreicher nebensächlich. Die restlichen vier Renntage sollten ihm als Training dienen.
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Und als sein Red Bull KTM-Teamkollege und WM-Leader Toby Price auf der zweiten Etappe von einem Defekt heimgesucht wurde, stellte sich Walkner als Wasserträger in den Dienst des Teams und half dem Australier bei der Reparatur. "Leider war der hintere Stoßdämpfer bei Tobys Motorrad gebrochen. Ich bin natürlich stehen geblieben und wir haben das Ersatzteil von meinem Motorrad ausgebaut und in seines eingebaut", berichtete Walkner. "Bei Toby geht es um die Gesamtwertung und das Team hat natürlich Priorität, das ist ganz klar. Leider hilft es mir nicht wirklich. Ich beende den Tag wieder mit viel Pech und keinem guten Resultat. Das Gefühl war aber sehr gut und bis zu dem Punkt war ich mit 40 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz. Da wäre noch einiges drinnen gewesen." Das Reglement erlaubt den Top-Piloten der RallyGP-Kategorie jedoch nicht, bei Nichterreichen des Ziels eine Rallye fortzusetzen; dies ist den Teilnehmern der Disziplinen Rally2 und Rally3 vorbehalten. Für Walkner bedeutet das, dass der vierte WM-Event für ihn schon auf Etappe 2 endet. "Nach dem alten Regelwerk durften die ausgeschiedenen Fahrer zum Beispiel außerhalb der Wertung weiterfahren. Das hat sich geändert. Dem Team war es leider nicht möglich, mir den Stoßdämpfer zu bringen, damit ich, zwar mit viel Zeitverlust, aber zumindest weiterfahren kann. D.h ich bin ganz aus dem Rennen", ärgerte sich der Kuchler. "Natürlich wäre es verdammt wichtig gewesen, die Ruta 40 als Training zu Ende zu fahren. Solch ein Training im Rennmodus ist unbezahlbar. Das Positive, was ich mitnehme: Ich war auf Etappe 2 bis zu dieser Situation an zweiter Stelle gelegen und auch am ersten Tag war ich lange unter den Top-3, bevor sich das Mousse aufgelöst hatte. Mit meiner Leistung bin ich also echt zufrieden. Den Rest konnte ich dieses Mal leider nicht beeinflussen."
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