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FSBK/Nogaro: Foray auf dem Weg zum nächsten Titel?

Von Esther Babel
Kenny Foray führt in Frankreich

Kenny Foray führt in Frankreich

Nach zwei verregneten Rennwochenenden schien in Nogaro für die Piloten der Französischen Superbike-Meisterschaft endlich mal die Sonne. Techer und Foray holen die Siege im Kampf um den Titel.

Am Sonntag, dem 2. Juni, kämpften die 170 teilnehmenden Fahrer zum ersten Mal in dieser Saison bei optimalen Wetterbedingungen beim dritten Lauf der französischen Superbike-Meisterschaft um den Sieg. Die Rennstrecke Paul Armagnac in Nogaro und die Association Sportive Motocycliste Armagnac Bigorre, die unter der Schirmherrschaft der Fédération Française de Motocyclisme steht, waren Gastgeber für die Elite des französischen Motorsports. Fast 11.000 begeisterte Fans kamen, um den großartigen Rennen beizuwohnen, bei denen sich die besten Fahrer in Szene setzten.

Rennen 1: Techer lässt die Muskeln spielen

Der Pole-Setter Alan Techer (Honda Team CBO Racing France - Michelin) behielt den Vorteil seiner Pole-Position vor seinem Teamkollegen Mike di Meglio. Die beiden Fahrer wurden vom aktuellen französischen Meister Kenny Foray (BMW Tecmas - Michelin) gejagt, der auf der Geraden des Flugplatzes an Grégory Leblanc (Ducati TWR - Pirelli) vorbei auf den dritten Platz fuhr. Auf dem fünften Rang blieb der Lokalmatador Jérémy Guarnoni (Team MDS Yamaha - Dunlop) in Kontakt mit dieser Gruppe vor Martin Renaudin (Honda Moto&GP Addict - Michelin), der auf den sechsten Platz zurückfiel und von einigen Verfolgern bedrängt wurde, die versuchten, wieder aufzuschließen.

Eine Spitzengruppe zeichnete sich nach sieben Rennrunden ab. Fünf Runden vor dem Ziel wurde die Rote Flagge geschwenkt, nachdem di Meglio gestürzt war. Er lag auf dem dritten Platz, nachdem er von Foray einkassiert worden war. Das Rennen wurde nicht fortgesetzt.

Alan Techer gewann sein zweites Rennen der Saison, wieder unter roter Flagge. Das spielte aber keine Rolle, die #5 nahm erneut 25 neue Punkte mit nach Hause. Neben ihm auf der Box begrüßte das Publikum den BMW-Tecmas-Fahrer Kenny Foray und Jérémy Guarnoni, der nach mehreren Wochen wieder auf dem Podium landete. Die Top 5 wurden von Grégory Leblanc komplettiert, der Mathieu Gines auf den fünften Platz verwies. Martin Renaudin belegte schließlich den sechsten Platz vor Hugo Clere als Siebtem.

Rennen 2: Duell an der Spitze

Nach seinem Sturz in Rennen 1 war Mike di Meglio (Honda Team CBO Racing France - Michelin) nicht in der Lage, das zweite Rennen des Tages zu absolvieren. Er hatte Schmerzen im Bein und ging nicht das Risiko ein, sich auf sein Bike zu setzen.

Die BMW von Kenny Foray (BMW Tecmas - Michelin) lag nach dem Start an der Spitze, direkt vor der Honda von Alan Techer (Honda Team CBO Racing France - Michelin). Die beiden Konkurrenten kämpften und schließlich war es Techer, der nach zwei Runden die Führung übernahm. Jérémy Guarnoni (Team MDS Yamaha - Dunlop) sah seinen dritten Platz von Grégory Leblanc (Ducati TWR - Pirelli) auf Platz 4 und Martin RENAUDIN (Honda Moto&GP Addict - Michelin) auf Platz 5 gefährdet.

Techer und Foray setzten sich leicht von einer kleinen Gruppe von Fahrern ab, die um einen Platz auf dem Podium kämpften. An ihrer Spitze lag Guarnoni auf Platz 3. Er schaffte es nicht, den Anschluss an die Spitze herzustellen und sah den erfahrenen Leblanc näherkommen. Renaudin war als Fünfter auch noch im Rennen um den dritten Platz.

Bei Halbzeit des Rennens musste Techer an der Spitze immer noch den drängelnden Foray in Schach halten. Im Ziel holte sich dann Kenny Foray einen knappen Sieg. Er htte sich Techer in den allerletzten Runden vorgeknöpft. Der Honda-Fahrer wurde Zweiter. Die beiden Männer boten den Tausenden von Zuschauern, die sich um die Rennstrecke versammelt hatten, ein Spektakel von hoher Intensität. Der dritte Platz auf dem Podium ging an Martin Renaudin. Der Mann aus Manceau steigerte sich von Etappe zu Etappe und holte sich in der Region Gers wichtige Punkte.

Stand der FSBK nach drei Runden

1. Kenny FORAY 115 Punkte
2. Alan TECHER 110 Punkte
3. Gregory LEBLANC 78 Punkte
4. Martin RENAUDIN 77 Punkte
5. Mathieu GINES 72 Punkte

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