Leon Haslam bei Aprilia: Grinsen trotz weniger PS

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Leon Haslam trägt seit Montagmorgen Dauergrinsen

Leon Haslam trägt seit Montagmorgen Dauergrinsen

Nach nur fünf Runden auf der Aprilia RSV4 hatte Superbike-WM-Pilot Leon Haslam ein fettes Grinsen im Gesicht. Er fühlte sich auf der Weltmeistermaschine auf Anhieb wohl.

2010 kämpfte Leon Haslam als Suzuki-Pilot gegen Max Biaggi um den Superbike-Titel und wurde Vizeweltmeister. In seinen folgenden Jahren bei BMW und Honda kam er nie mehr an diese Leistung heran, nach jeweils zwei Jahren wurden seine Verträge nicht mehr verlängert.

2015 fährt er für das Aprilia-Werksteam, am heutigen Montag hatte er in Jerez das Roll-out mit seinem neuen Arbeitsgerät.

«Der Motor während dieses Tests entspricht mehr oder weniger jenem Stand, den wir zu Saisonbeginnen haben werden», verriet Aprilia-Manager Dario Raimondi. «Der echte 2015-Motor kommt aber erst beim nächsten Test im Januar zum Einsatz.»

Haslam war trotzdem begeistert, als er sich nach seinen ersten fünf Runden den Fragen von SPEEDWEEK.com stellte. «Der Motor ist phänomenal, er fühlt sich so weich an, das Leistungsband ist wirklich gut», meinte der Engländer. «Ich fuhr zum ersten Mal mit diesem Motor und der Elektronik und alles funktioniert. Normal dauert es drei Tage, bis ein Motorrad funktioniert, bei diesem ist alles Bestens.»

«Ich weiß, dass dieses Paket konkurrenzfähig ist», fuhr Haslam fort. «Das ist gut für den Kopf. Raufspringen und schnell sein, das ist super. Als ich zu Suzuki ging, war ich in Portimão nach acht Runden so schnell wie der Rundenrekord.»

Bislang war jeder Fahrer begeistert, der auf die Aprilia RSV4 stieg, so auch Haslams Vorgänger Marco Melandri und Weltmeister Sylvain Guintoli. Ist das Motorrad wirklich eine derartige Rakete? Haslam relativiert: «Diese Motorspezifikation hat einiges weniger Leistung als der Motor dieses Jahr. Aber die Art, wie die Leistung auf den Boden kommt, das fühlt sich wie aus einem Guss an, die Leistung ist konstant vorhanden. Sie setzt nicht aggressiv ein, du kannst den Motor genau in der Gashand fühlen, das treibt dir ein Lachen ins Gesicht.»

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