Zurück aus Italien

Kolumne von René Schäfer
René Schäfer

René Schäfer

Vergangenes Wochenende weilte ich mit der Nationalmannschaft in Italien. Toll war, dass zahlreiche Fahrer angereist waren. Weniger toll war, dass einige nicht nach Lonigo gekommen sind.

Direkt nach unserer Ankunft in Italien hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit dem ehemaligen GP-Piloten und jetzigen Teamchef der italienischen Nationalmannschaft Armando Castagna. Wir unterhielten uns über Länderkämpfe mit der deutschen und italienischen Mannschaft. Jedoch nicht nur im Bereich der grossen Speedwayfahrer, sondern auch bereits für die Nachwuchsfahrer der 250er- und 125er-Klasse. Wir sind auf einer Wellenlänge und ich denke, dass eine recht gute Basis gefunden wurde, auf der man in Zukunft einige Aktivitäten aufbauen kann. Es wäre wünschenswert, wenn wir ein oder zwei Mal im Jahr einen Länderkampf austragen zu können.

Das Trainingslager in Lonigo war sehr gut. Wir hatten gutes Wetter und die Bahn war nicht zu einfach zum Fahren, was für ein gutes Training notwendig war. Von den Bahnverhältnissen habe ich mich selbst überzeugt. Auch ich war mit einem Bike angereist, und einen Kurveneingang nutzte ich, um unfreiwillig ein Wegrutschen mit dem Motorrad zu demonstrieren. Doch wie viele andere Teilnehmer auch, konnte ich mich von Runde zu Runde steigern. An den drei Tagen wurde ausgiebig trainiert und etliche Fahrer die am Freitag noch Probleme mit der Bahn hatten, haben in den drei Tagen den Winterrost abgestreift.

Etwas enttäuscht war ich, dass einige Fahrer nicht am Trainingslager teilnehmen konnten. Bei einigen liess sich das mit Ligaverpflichtungen entschuldigen. Nicht entschuldbar ist, dass Fahrer nicht einmal auf meine Einladung zum Trainingslager reagiert haben, und sich nicht abgemeldet haben. Hier erwarte ich mehr Professionalität. Jahrelang beschweren sich etliche Fahrer, der DMSB tue nichts für die Nationalmannschaft, und nun tut sich was, und dann meldet man sich nicht mal ab. Das ein solches Verhalten bei der Nominierung nicht unberücksichtigt bleibt, dürfte sich von selbst verstehen.

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