Warten auf das Los

Kolumne von Martin Smolinski
Smolinski: Drei Laufsiege in Olching.

Smolinski: Drei Laufsiege in Olching.

Bei meinem Heimrennen in Olching hatte ich Pech, in Schweden läuft es ganz gut und ich kann es kaum erwarten, in welchem WM-Halbfinale ich starte.

Mein Heimrennen in Olching begann sehr verheissungsvoll, dreimal konnte ich vom Start weg gewinnen, doch dann kam der Fehlerteufel. In meinem vierten und fünften Heat ist mir jeweils ein Motor kaputt gegangen und somit hatte ich zweimal Null auf dem Konto, was nicht hätte sein müssen. Auch meine Teilnahme am Sechserfinale musste ich absagen, da ich kein einsatzfähiges Bike mehr hatte. Besonders frustrierend war für mich, dass so etwas ausgerechnet bei meinem Heimrennen passieren musste, da etliche Freunde und Bekannte und natürlich, ganz wichtig, auch etliche meiner Sponsoren vor Ort waren.
Ich habe vor dem Rennen in Olching, wie jedes Jahr, Einladungen an meine Sponsoren, Freunde und Gönner verschickt, um diese bei meinem Heimrennen begrüssen zu können. Die nächste Möglichkeit, um mich in Olching zu zeigen, ist geplatzt, da der MSC aufgrund des laufenden Rechtsstreits das Rennen am 19. Juli abgesagt hat.

In Schweden war ich am Donnerstag wieder für Hammarby Stockholm am Start. Ich begann mit einer Null-Punkte-Fahrt, doch dann lief es besser: ein zweiter Platz und zwei Laufsiege sowie ein dritter Platz im Lauf der Punktbesten brachten mir neun Punkte in der Endabrechnung. Zudem fuhr ich in meinem dritten Lauf die schnellste Zeit des Tages. Als Einziger blieb ich unter 60 Sekunden und konnte mit einer Zeit von 59,7 siegen. Am Ende kam ein Unentschieden für unser Team heraus.

Inzwischen bin ich schon wieder in Deutschland gelandet und warte gespannt auf den Montag, an dem ich erfahren werde, ob ich nach Lettland oder nach Schweden zu meinem GP-Halbfinale reisen muss. Ich hoffe auf einen Einsatz in Schweden, da ich dort durch die schwedische Liga zwei Motorräder stehen habe und nicht die weite Fahrt nach Lettland antreten müsste. Schweden wäre vom logistischen und von den Kosten her um einiges einfacher. Das Fahrerfeld wird bei keinem der Halbfinals einfach werden. Fakt ist, dass ich bis zum Ende um den Einzug ins Grand Final kämpfen werde. Egal auf welcher Bahn.

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