Edoardo Mortara gewinnt Macau GT Cup

Von René de Boer
Sportwagen Sonstiges
Edoardo Mortara war in Macau wieder eine Klasse für sich

Edoardo Mortara war in Macau wieder eine Klasse für sich

Vierter Macau-Sieg in Folge für den Audi-Fahrer – Schweizer Alexandre Imperatori im Porsche auf Platz 2 – fünf von 12 Runden hinter dem Safety-Car.

Edoardo Mortara bleibt in Macau das Mass aller Dinge. Nach seinen beiden Formel-3-Siegen mit dem Signature-Dallara-Volkswagen in den Jahren 2009 und 2010 gewann der Italiener mit Wohnsitz in Genf nun im Audi R8 LMS ultra bereits zum zweiten Mal in Folge den City of Dreams Macau GT Cup. Lucas Di Grassi kam im AF-Corse-Ferrari als Zweiter über die Ziellinie, bekam aber nach dem Rennen eine Zeitstrafe von einer Minute wegen Frühstarts. So erbte der Schweizer Alexandre Imperatori im Star-Chase-Porsche Rang 2, der Brite Danny Watty wurde im United-Autsport-McLaren als Dritter gewertet.

Beim rollenden Start setzt sich Di Grassi, der wohl sehr optimistisch aufs Gas stieg, in Führung, Mortara ist Zweiter vor Imperatori und Watts. In der zweiten Runde rutscht Porsche-Fahrer Lee bei Lisboa in die Streckenbegrenzung, auch 911er-Kollege Sawa scheidet nach einem Einschlag vorzeitig aus. Di Grassi kann in den ersten Runden einen Vorsprung von zwei Sekunden herausfahren, aber in der dritten Runde ist Mortara eine Sekunde schneller als der Brasilianer. In Runde 4 übernimmt Mortara dann mit einem gekonnten Ausbremsmanöver vor Lisboa die Führung.

In Runde 5 kommt nach einem Einschlag von Porsche-Fahrer Ching in die Leitplanken ausgangs der letzten Kurve das Safety-Car auf die Strecke. Es führt Mortara vor Di Grassi, Imperatori, Watts, Iida und Dumas. Das Rennen wird mit Beginn der zehnten Runde wieder freigegeben, die Reihenfolge bleibt unverändert. Währenddessen erscheint auf den Bildschirmen die Mitteilung, dass gegen Lucas Di Grassi wegen Frühstarts ermittelt wird. Mortara lässt nichts anbrennen und fährt in der vorletzten Runde mit 2:20,709 Minuten die schnellste Rundenzeit des Rennens, 1,8 Sekunden schneller als Di Grassi im gleichen Umlauf. Auch die letzte Rennrunde verläuft ohne Zwischenfälle: Mortara gewinnt vor Di Grassi, Imperatori, Watts, Iida, Dumas, Li, Mok und Ford-Fahrer Frank Yu, der in der letzten Runde noch Platz 9 von Hisao Shigeta im Porsche 911 übernommen hat. Nachträglich bekommt Di Grassi eine Zeitstrafe von einer Minute und rutscht auf Position 17 zurück.

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