Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Kenan Sofuoglu legte sich mit der Armee und der F1 an

Von Kay Hettich
Beim Meeting in Imola verkündete Supersport-Rekordweltmeister Kenan Sofuoglu seinen Rücktritt. Nun setzte sich der Türke auf eine Kawasaki H2R und forderte unter anderem einen F16-Kampfjet heraus.

Auch wenn Kenan Sofuoglu im Juni seinen Rücktritt erklärte, Herausforderungen nimmt der fünffache Supersport-Weltmeister dennoch gerne an. Auf dem neuen dritten Flughafen von Istanbul setzte sich der 34-Jährige auf eine pfeilschnelle Kawasaki H2R, um sich einen ungewöhnlichen Wettstreit zu liefern – ein Beschleunigungsduell, unter anderem gegen einen F16-Kampfjet und einem Red Bull F1!

Zur Erinnerung: Das Duell auf dem Rollfeld war nicht der erste außergewöhnliche Event von Sofuoglu. Im Juni 2016 fuhr der Türke ebenfalls mit einer getunten Kawasaki H2R mit 400 km/h am Eröffnungstag über die Osman Gazi Brücke – zumindest kurzzeitig.

Das Duell gegen auf dem Flughafen entschied Sofuoglu knapp vor dem F1 für sich. «Wir haben vorher ausgetestet, um die perfekten Bedingungen zu gewährleisten. Danach haben wir uns für das Rennformat entschieden», sagte der Türke. «Ich denke wir haben hier den optimalen Ort und Voraussetzungen gehabt, um dieses Rennen unter vergleichbaren Bedingungen auszutragen. Schon seit Jahren war ich neugierig auf so ein Rennen.»

«Ich fuhr gegen einen F16 Kampfjet und eine Formel-1-Auto. Die F16 ist schneller, wenn es abhebt. Mit dem Formel 1 war es besonders eng. Wir fuhren so nahe beieinander über die Ziellinie, dass ich nicht wusste, wer gewonnen hat. Der Foto-Beweis bestätigte mich als Sieger», grinste der frühere Kawasaki-Werkspilot.

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