Gino Rea bleibt bei Czech Intermoto

Von Mike Powers
Supersport-WM
Gino Rea hat sich für 2011 viel vorgenommen

Gino Rea hat sich für 2011 viel vorgenommen

Am gestrigen Dienstag berichtete die Wochenzeitschrift SPEEDWEEK über die Zukunftspläne von Gino Rea. Erstmals sprach der Engländer selbst.

Der 21-jährige Engländer [*Person Gino Rea*] gilt als eines der grössten Talente in der Supersport-WM. Auch wenn er bislang nur einmal aufs Podest fuhr. Auch 2011 wird er für das tschechische Team KL Intermoto Czech Honda antreten.

«Ich will dieses Jahr Rennen gewinnen, da bin ich aber nicht alleine», meint Rea. «Am stärksten schätze ich die Triumph-Fahrer Davies und Scassa, [*Person Broc Parkes*] auf der Kawasaki sowie die Fahrer von Parkalgar und Ten Kate ein. Das sind beide sehr gute Teams mit starken Piloten.»

«2005 bin ich zum ersten Mal Strassenrennen gefahren, nebenher aber noch Motocross, wo ich meine Karriere begann», denkt Rea zurück. «Damals war mir noch nicht klar, in welche Richtung meine Karriere gehen soll. 2006 fuhr ich Supermoto-EM und den britischen KTM-Cup. Seit 2007 fahre ich nur noch Strassenrennen und habe 2009 die Superstock-600-EM gewonnen.»

Rea hoffte nach seiner erfolgreichen Saison 2009 im Junior-Team von Ten Kate Honda, dass er 2010 Supersport-WM für die Niederländer fahren darf. Gerrit und Ronald ten Kate waren aber der Meinung, Rea wäre zu unerfahren für die WM und setzten stattdessen den Italiener [*Person Michele Pirro*] auf die Werks-Honda. Rea wanderte zu Intermoto Czech Honda ab – und verblüffte von Anfang an mit hohem Speed.

«Ich habe bewiesen, dass ein Superstock-Fahrer auch in der WM Erfolg haben kann», unterstreicht der Engländer. «An einem Supersport-Motorrad gibt es viel mehr einzustellen, daran gewöhnte ich mich aber sehr schnell. Einige Fahrer vor mir waren an dem Umstieg zerbrochen, deshalb war das Vertrauen in mich bei vielen Teams nicht besonders gross. Von Anfang an war eines meiner Ziele, das Gegenteil zu beweisen.»
 
Die provisorische Startliste der Supersport-WM 2011 finden Sie in Ausgabe 3 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – seit 11. Januar für 2 Euro im Handel!

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