Im zweiten Supersport-Lauf in Assen fuhr Marcel Brenner die ersten WM-Punkte in der Saison 2022 ein. Bei seinem Rennunfall am Samstag hatte der Yamaha-Pilot viel Glück.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Werbung
Acht Jahre war Marcel Brenner nicht mehr auf dem TT Circuit in Assen unterwegs, und das rächte sich am ersten Trainingstag: Nur Platz 21 und 1,7 sec Rückstand auf die Bestzeit seines Landsmanns und Yamaha-Markenkollege Dominique Aegerter.
Werbung
Werbung
Doch am Samstag kam der 24-Jährige besser in Schwung und qualifizierte sich in der Superpole auf Startplatz 11. "Es wäre sogar noch einen Tick schneller gegangen, hätte ich in meiner schnellsten Runde keinen Fehler eingebaut", betonte Brenner zuversichtlich. "Am Ende war ich trotzdem zufrieden, weil wir von den Abständen her sehr nah dran waren. Auf die Top-5 fehlten nur 0,4 sec." Im ersten Rennen hielt sich der Yamaha-Pilot immer in den Top-15 auf, bis er in den Unfall von Tom Booth-Amos verwickelt wurde, der zum Rennabbruch in Runde 14 führte. "Fünf Runden vor Schluss ist in Kurve 7 vor mir Tom Booth-Amos ins Rutschen gekommen. Irgendwie hat sein Bike aber wieder Grip bekommen und in diesem Moment hat er sich krampfhaft an den Lenker geklammert, sodass es unmöglich war für ihn, das Motorrad wieder unter Kontrolle zu bringen, das immer mehr auf die linke Seite steuerte. Ich hatte absolut keine Chance, ihm auszuweichen", schilderte Brenner die gefährliche Situation. "Mit gut 150 km/h bin ich ihm in die Seite gekracht. Es war ein fürchterlicher Zusammenstoß, bei dem ich zum Glück nur leicht auf den Kopf gefallen bin."
Am Rennsonntag gelang dem VFT-Piloten als Zwölfter endlich eine Zielankunft in den Punkten. "Ich bin unglaublich froh, die ersten Punkte geholt zu haben. Der heutige zwölfte Platz ist für den Kopf sehr wichtig, weil wir im Team schon gemutmaßt hatten, dass mich womöglich ein böser Fluch verfolgt", scherzte Brenner. "Es hat nicht viel für ein besseres Abschneiden gefehlt. Es wird ein wichtiger Punkt sein, dass wir am Freitag in ersten Trainings schon mit vollem Tank beginnen zu arbeiten, da wir in Hinblick auf die Rennen besser vorbereitet sein müssen. Im Qualifying-Trimm hingegen stehen wir bereits gut da. Für eine heiße Runde sind wir schnell, jedoch im Rennen verlieren in jeder Runde wichtige Zehntel."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.