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Regengott Kyle Smith: Von Startplatz 17 aufs Podium
Wenn die Bedingungen schwierig sind, ist Kyle Smith zur Stelle. Als der zweite Lauf der Supersport-WM 2022 in Estoril bei Nieselregen stattfand, stürmte der Yamaha-Pilot von Startplatz 17 aufs Podium!
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Kyle Smith fuhr 2021 mit Triumph die britische Supersport-Serie, doch beim Meeting in Silverstone im September stürzte er per Highsider und musste die Saison mit einem Beckenbruch vorzeitig beenden. Erst auf den letzten Drücker dockte der 30-Jährige bei VFT Yamaha als Teamkollege von Marcel Brenner in der Supersport-WM 2022 an.
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Smith ist kein Unbekannter in der Supersport-WM. Der Brite fuhr mit verschiedenen Teams und Marken die mittlere Superbike-Kategorie, gewann drei Rennen und erreichte neun Podestplätze. Unter anderem sorgte der Engländer in Losail 2016 für den letzten Supersport-Erfolg von Honda. Der Engländer ist ein ausgewiesener Regenspezialist und bewies dies am vergangenen Wochenende in Estoril eindrucksvoll, als er im verregneten Warm-up am Sonntagvormittag dem zweitplatzierten Nicolo Bulega (Ducati) 1,6 sec aufbrummte. Im zweiten Lauf um 12:30 Uhr Ortszeit war die Strecke dann zwar nahezu trocken, doch Nieselregen machte es schwierig, Vertrauen zu den Verhältnissen aufzubauen. Für Smith war das kein Problem: Von Startplatz 17 hielt sich der Yamaha-Pilot zunächst zurück und lag nach 8 von 18 Runden noch auf der 15. Position, als er eine unglaubliche Aufholjagd startete: Zehnter in Runde 11, auf Platz 6 in der 14. Runde und ab Runde 16 dann Zweiter hinter dem späteren Sieger Dominique Aegerter! "Ich bin einfach mutiger", antwortete Smith grinsend auf die Frage von SPEEDWEEK.com, warum er bei schwierigen Bedingungen so stark ist. "Aber ich habe auch schon Rennen im Trockenen gewonnen, also bin ich nicht nur auf nasser Piste stark – aber das erleichtert es mir vielleicht etwas. Im Rennen waren die Rundenzeiten nahe denen im Trockenen, wir hatten ja auch vorne und hinten Slick-Reifen. Klar waren die Bedingungen nicht einfach, aber mein Gefühl war mit dem Trocken-Set-up nicht schlecht. Ich freue mich sehr über diesen zweiten Platz für mich und das Team. Natürlich wäre ein Sieg besser gewesen. Ich habe es bis zur letzten Runde versucht, aber der Sieger hatte im Finale mehr."
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Das italienische Team VFT ist nicht aufgestellt wie die Top-Teams von Ten Kate oder Evan Bros. Smith bewies, dass man auch mit dem nicht besten Material herausragende Ergebnisse einfahren kann. "Mein Bike hat nicht den besten Top-Speed, das ist etwas, woran das Team arbeitet. Man muss mit dem klarkommen, was man zur Verfügung hat, und ich bin dankbar dafür, wie sehr sich das Team anstrengt", sagte Smith. "Ich erwarte, dass wir uns Verlauf der Saison steigern können und häufiger vorne zu sehen sein werden."
Im ersten Rennen am Samstag fuhr Smith von Startplatz 19 auf Platz 11 ins Ziel. In der Gesamtwertung belegt er mit 33 Punkten den elften WM-Rang.
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