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Oli Bayliss (Ducati): «Das will ich bestätigen»

Von Gordon Ritchie und Jordi Gutiérrez
Oli Bayliss in Portimao

Oli Bayliss in Portimao

Beim zweitätigen Test in Portimão traf Oli Bayliss zum ersten Mal auf sein neues Team D34G Ducati. Für seine zweite Supersport-WM-Saison hat der Australier hohe Ziele, jedoch sieht er noch viel Arbeit vor sich.

Oli Bayliss, Sohn des dreifachen Superbike-Weltmeisters Troy Bayliss, landete bei seinem Supersport-WM-Debüt 2022 auf dem 16. Gesamtrang. Für die Saison 2023 wechselt der Australier vom Barni Ducati Team ins Team D34G Ducati von Davide Giugliano an die Seite des Österreichers Max Kofler.

Beim zweitätigen Test in Portimão durfte der 19-Jährige erstmals sein neues Team kennenlernen und spulte insgesamt 150 Runden auf dem Autódromo Internacional do Algarve ab. «Mein erster Testtag endete besser als mein letzter Test auf dieser Strecke. Ich habe meine Bestzeit bestätigen können», frohlockte der Australier, der hinzufügte: «Natürlich ist der erste Test mit einem neuen Team nie ganz einfach. Doch wir wissen jetzt, woran wir noch arbeiten müssen.»

Bayliss beendete den Test unter elf angereisten Supersport-Piloten als Neunter. Auf die Bestzeit von Markenkollege Nicolo Bugela fehlten ihm 2,3 sec. «Meine Pace auf gebrauchten Reifen war gut, nur auf neuen Reifen hatte ich meine Probleme, dort konnte ich meine Zeit nicht mehr verbessern. Meine schnellste Runde bin ich auf Reifen gefahren, die 22 Runden alt waren. Das war seltsam», wunderte sich der Ducati-Pilot.

Für sein zweites Jahr in der Supersport-WM hat sich Bayliss hohe Ziele gesetzt. «Mein bestes Ergebnis 2022 war ein sechster Platz in Estoril. Das will ich bestätigen und in dieser Saison bei jedem Rennen in den Top-6 landen. Aber ich mache mir dabei nicht allzu viel Druck.»

Für Bayliss wird der Saisonauftakt in Philip Island gleichzeitig sein Heimrennen sein, worauf sich der Australier besonders freut. «Wenn ich irgendwo schnell bin, dann dort. Denn ich habe auf der Strecke schon unzählige Runden gedreht. Dennoch bin ich froh über den zweitätigen Test, den wir zuvor dort haben.»

Superbike: Zeiten Portimao-Test 31. Jan/1. Feb
Pos Fahrer (Nat./Motorrad) Tag 1 Tag 2
1. Álvaro Bautista (E/Ducati) 1:39,707 min 1:39,035 min
2. Jonathan Rea (GB/Kawasaki) 1:39,700 1:39,044
3. Michael Rinaldi (I/Ducati) 1:39,639 1:39,144
4. Toprak Razgatlioglu (TR/Yamaha) 1:39,851 1:39,441
5. Andrea Locatelli (I/Yamaha) 1:39,987 1:39,705
6. Iker Lecuona (E/Honda) 1:40,581 1:39,803
7. Xavi Vierge (E/Honda) 1:40,053 1:40,237
8. Remy Gardner (AUS/Yamaha) 1:40,667 1:40,202
9. Alex Lowes (GB/Kawasaki) 1:40,264 1:40,599
10. Tom Sykes (GB/Kawasaki) 1:41,578 1:40,586
11. Loris Baz (F/BMW) 1:40,737 1:40,652
12. Garrett Gerloff (USA/BMW) 1:40,698 1:40,823
13. Michael vd Mark (NL/BMW) 1:40,875 1:40,711
14. Scott Redding (GB/BMW) 1:40,749 1:41,002
15. Philipp Öttl (D/Ducati) 1:40,846 1:40,789
16. Dominique Aegerter (CH/Yamaha) 1:41,432 1:40,844
17. Lorenzo Baldassarri (I/Yamaha) 1:42,450 1:41,218
18. Bradley Ray (GB/Yamaha) 1:42,400 1:41,293
19. Danilo Petrucci (I/Ducati) 1:41,321 1:41,439
20. Axel Bassani (I/Ducati) 1:41,982 1:41,394
21. Florian Marino (F/Kawasaki) 1:42,624 1:42,716
22. Eric Granado (BR/Honda) 1:43,950 1:43,250
23. Hafizh Syahrin (MAL/Honda) 1:44,242 1:43,625
Supersport: Zeiten Portimao-Test 31. Jan/1. Feb
Pos Fahrer (Nat./Motorrad) Tag 1 Tag 2
1. Nicolo Bulega (I/Ducati) 1:43,282 min 1:42,636 min
2. Federico Caricasulo (I/Ducati) 1:43,773 1:43,127
3. Yari Montella (I/Ducati) 1:44,125 1:43,386
4. Can Öncü (TR/Kawasaki) 1:44,246 1:43,583
5. Raffaele De Rosa (E/Ducati) 1:43,785 1:43,628
6. Stefano Manzi (I/Yamah) 1:44,062 1:43,771
7. Valentin Debise (F/Yamaha) 1:43,879 1:44,106
8. Jorge Navarro (E/Yamaha) 1:46,096 1:44,809
9. Oli Bayliss (AUS(Ducati) 1:45,150 1:44,978
10. Federico Fuligni (I/Ducati) 1:46,565 1:45,514
11. Max Kofler (A/Ducati)) 1:46,491 1:46,234




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