Marcel Schrötter (Ducati): «Müssen noch etwas finden»
Angesichts zahlreicher Stürze war es Marcel Schrötter wichtiger, den letzten Test vor dem Supersport-Auftakt auf Phillip Island unbeschadet zu überstehen, als die schnellste Rundenzeit zu fahren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Marcel Schrötter kann zuversichtlich in die Supersport-WM 2025 starten. Nach soliden Wintertests absolvierte der Bayer die finale Vorbereitung vor dem ersten Rennwochenende auf Phillip Island ebenfalls ohne nennenswerte Zwischenfälle und als Fünfter der kombinierten Zeitenliste. Der Rückstand auf seinen Nachfolger im Team MV Agusta Reparto Corse, der Niederländer Bo Bendsneyder, ist mit 0,8 sec zwar gewaltig, doch auf Platz 2 fehlen nur 0,5 sec.
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"Phillip Island war im Allgemeinen ein positiver Test, auch wenn die Bedingungen manchmal sehr typisch für diese Gegend waren. Vor allem gestern gab es einige Unterbrechungen aufgrund von Vögeln auf der Strecke. Aber auch Dienstag war sehr typisch, als das Wetter plötzlich umschlug", erzählte Schrötter. "Außerdem hat uns ein technisches Problem am Ende der ersten Session ein wenig eingebremst. Aber da es zu diesem Zeitpunkt leicht zu regnen begann, haben wir nicht so viel Zeit verloren. Am Nachmittag konnten wir viel ausprobieren. Am Ende ist mir eine gute Rundenzeit gelungen, die zwar nicht das war, was ich mir vorgenommen hatte, aber dennoch respektabel war. Das Wichtigste ist, dass nichts kaputtgegangen ist und alles intakt ist."
Schrötter hält mit der Ducati V2 das Weltmeistermotorrad der vergangenen zwei Jahre in den Händen. Die Stimmung im tschechischen Team WRP ist bestens, aber der 32-Jährige fordert noch mehr Anstrengungen für den Saisonauftakt.
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"Wir haben noch einiges zu tun, denn wir müssen noch etwas finden. Aber abgesehen davon bin ich so weit zufrieden", meinte Schrötter. "Jetzt heißt es, sich auf das erste Rennwochenende vorzubereiten und die Daten zu analysieren, um bis Freitag Fortschritte zu machen. Ein großes Dankeschön an das ganze Team, in dem jeder sein Bestes gibt und eine gute Atmosphäre herrscht. Dafür bin ich sehr dankbar."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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