Neue Kawasaki ZX-6R auch in Portimão konkurrenzfähig
Mit der neuen ZX-6R 636 scheint Kawasaki ein guter Wurf gelungen zu sein. Auch beim Meeting in der Supersport-WM 2025 in Portimão fuhr Jeremy Alcoba auf Augenhöhe mit der etablierten Konkurrenz.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Obwohl die Händler schon seit Jahren eine ZX-6R mit 636 ccm ausgestellt haben, setzte Kawasaki in der Supersport-WM immer noch das Modell von 2009 mit 599 ccm ein, weil dieses für den Rennsport tauglicher war. Erst seit diesem Jahr sind die Motorräder im Geschäft und auf der Rennstrecke wieder identisch.
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Weil das Wetter im Winter schlecht und Einsatzfahrer Jeremy Alcoba zudem verletzt war, war die Vorbereitung der neuen Supersport-Kawasaki dürftig. Dennoch überraschte der Spanier auf Phillip Island mit den Plätzen 10 und 5. "Die erste Runde auf Phillip Island war positiv und hat das große Potenzial unseres Motorrads aufgezeigt", sagte Alcoba zufrieden. "Ich denke, wir können die Entwicklung fortsetzen und in Portugal gut abschneiden." Tatsächlich bestätigte der 23-Jährige beim Europaauftakt in Portimão am vergangenen Wochenende als Neunter und Sechster den guten Eindruck der ZX-6R. "Wenn man bedenkt, dass ich aus der zweiten Reihe gestartet bin, bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden", zeigte sich Alcoba allerdings enttäuscht vom ersten Lauf. "Leider hatte ich im ersten Teil des Rennens wirklich zu kämpfen und hatte kein gutes Gefühl für das Motorrad. Ich kämpfte in der Verfolgergruppe und konnte erst in den letzten Runden die Pace forcieren."
Weil Alcoba mit seiner schnellsten Rennrunde nicht unter den neun besten lag, musste er am Sonntag von der zehnten Position starten. Dass er dennoch Sechster wurde, ist ermutigend. "Ich war echt kaputt, weil ich sehr hart gepusht habe", stöhnte der einzige Kawasaki-Pilot der Supersport-WM 2025. "Ich habe versucht, in der ersten Runde einige Positionen zu gewinnen. Das Gefühl war im Vergleich mit einem vollen Tank viel besser. Ich konnte von Anfang an Druck machen und das Gefühl war wirklich gut, und auch das Tempo war stark. Das Problem war, dass ich einen gewissen Abstand zu den Jungs an der Spitze hatte, aber ich habe alles gegeben, um sie einzuholen."
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Perfekt war die ZX-6R jedoch nicht. "Das Team wird die gesammelten Daten analysieren, um unser Motorrad weiter zu verbessern. Ich kämpfte mit etwas Chattering, auch wenn es am Sonntag viel besser war. In den Kurven fehlte mir etwas, aber ich habe versucht, immer ans Limit zu gehen. Dennoch bin ich wirklich zufrieden, denn im Vergleich zu Samstag war die Richtung viel besser."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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