Marc Moser (Ducati): «In der WM will mich keiner»

Von Esther Babel
Superstock 1000
Marc Moser schneller als Marco Nekvasil (Führender der IDM Superstock)

Marc Moser schneller als Marco Nekvasil (Führender der IDM Superstock)

Sonst ist Marc Moser im Superstock-1000-Cup unterwegs. An diesem Wochenende stattet er der IDM einen Besuch ab und startet mit seiner Ducati Panigale in der Superstock-Klasse.

Gerade mal zwei Punkte konnte Marc Moser in den ersten vier Rennen zum Superstock-1000-Cup einfahren und rangiert damit auf Rang 22. Zum Vergleich: Der führende Leandro Mercado hat bereits 72. Drei Rennen stehen für Moser noch aus.

Wie schon zu Jahresbeginn angekündigt, nutzte der Ducati-Pilot den IDM-Superstock-Lauf auf dem Nürburgring als Training, um für die letzten drei Cup-Rennen gerüstet zu sein. «Ich hatte mir im Superstock-1000-Cup gleich zu Beginn der Saison die Hand gebrochen», berichtete Moser. «Dann habe ich aufgrund des Bruchs zwei Rennen ausgesetzt. Ganz ausgeheilt war der Bruch beim dritten Rennen auch noch nicht.»

Am Wochenende vor seinem Nürburgring-Ausflug war Moser im italienischen Misano unterwegs. Nach zwei Runden war das Cup-Rennen für ihn schon wieder fertig: Motorschaden.

«Jetzt haben wir noch drei Cup-Rennen im Kalender», zählt er auf, «aber für mich ist da nicht mehr wirklich was zu holen. In der Tabelle bin ich weit hinten. Es ist schon sehr enttäuschend. Wir hatten uns so gut vorbereitet, haben vorab viel getestet und ich hatte viel dazu gelernt.»

Der Plan von Moser war, sich für die Zukunft in Richtung Superbike-Weltmeisterschaft zu empfehlen. «Durch das neue Reglement nächstes Jahr», glaubt er, «wird es mehr Motorräder und mehr Fahrer geben. Aber bei meiner Performance sieht es jetzt nicht so aus, als wenn mich da einer will.»

In der IDM Superstock startet Moser mit einem weitgehend serienmäßigen Ducati Panigale. «Das Freitagstraining in der IDM lief sehr gut», freut sich Moser. «Im Cup fahren wir ja den Pirelli SC2. Der ist ja mehr auf Langlebigkeit ausgerichtet. Hier in der IDM bekomme ich Pirelli-Reifen, die mehr Grip haben. Ich war ja aus der IDM schon immer sehr gutes Reifenmaterial gewohnt. Damit komme ich einfach besser klar.»

Das IDM-Wochenende selbst, nützt einzig und allein dem Training. «Im Cup haben wir so wenig Fahrzeit und wenig Rennen», begründet er seine IDM-Teilnahme gegenüber SPEEDWEEK.com. «Bei allgemeinen Renntrainings kann ich mir von keinem was abschauen. Hier bei der IDM ist das anders. Rennen sind die beste Schule.»

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