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Revolution: Superstock mit 250, 300 oder 500 ccm?

Von Ivo Schützbach
Seit vielen Jahren bilden die Klassen Superstock 1000 und 600 das Rahmenprogramm und den sportlichen Unterbau der Superbike-WM. Das muss nicht so bleiben.

Seit Sommer 2013 macht sich Superbike-Promoter Dorna intensiv Gedanken um den Unterbau der Superbike-WM. In Anlehnung an die Superbikes (1000 ccm) und Supersport-Maschinen (600 ccm) gibt es die seriennahen Superstock-Klassen mit gleichem Hubraum. Doch der Markt für Sportmotorräder liegt im Sterben, diese Hubraumklassen sind damit nicht mehr zeitgemäß, so die Vermutung.

«Ich habe den Herstellern schon im Februar 2013 gesagt, dass sie sich Gedanken über die Zukunft machen sollen», erzählte Dornas Superbike-Manager Javier Alonso SPEEDWEEK.com. «Es gibt keine Regel die besagt, dass wir Superstock 600, Superstock 1000, Supersport und Superbike haben müssen. Wir können ändern was immer wir wollen. Wenn die Hersteller eine 250er-Klasse wollen, dann müssen wir das berücksichtigen.»

«Wir wissen noch nicht, was wir tun werden», so der Spanier weiter. «Unser Ziel ist, den Herstellern beim Verkauf von Motorrädern zu helfen. Wenn die Hersteller 250-ccm-Motorräder verkaufen, müssen wir eine solche Klasse machen. Oder 500 ccm. Möglich ist auch, dass wir in Europa mit den jetzigen Superstock-Klassen fahren und zum Beispiel in Asien mit 300ern, weil diese Motorräder dort viel verkauft werden.»

Die zukünftige Ausrichtung liegt ganz an den Interessen der Industrie. «Das Interesse der Fans ist von Land zu Land verschieden», weiß Alonso. «In Australien wollen die Fans, dass etwas auf der Strecke los ist, egal welche Klasse. In Spanien kommen die Fans nur für Superbike und Supersport und gehen danach heim.»

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