Marc Moser (Ducati): Mit gebrochener Hand gut wie nie

Von Ivo Schützbach
Superstock 1000
Nach den Trainings ist die rechte Hand von Marc Moser wieder geschwollen

Nach den Trainings ist die rechte Hand von Marc Moser wieder geschwollen

Nach drei freien Trainings im Superstock-1000-Cup liegt Marc Moser (Triple M Racing by Ducati) unter 30 Piloten auf Rang 11. So schnell war der einzige Deutsche im Startfeld noch nie.

Vor vier Wochen hat sich Marc Moser in Aragón die rechte Hand gebrochen, auf das letzte Rennen in Assen musste er verzichten. In Imola präsentiert sich der Ducati-Pilot in hervorragender – fahrerischer – Verfassung.

«Die Hand war komplett gut wenn ich sie nicht belastet habe, sie hat auch nicht mehr weh getan», erzählte Moser in seinem Motorhome SPEEDWEEK.com. «Jetzt ist sie wieder dick. Beim Trainieren musste ich völlig umstellen, konnte mit der Hand nichts mehr so richtig machen. Aber es geht, im Alltag kann ich wieder alles machen.»

«Assen ging nicht, da hatte ich zu viele Schmerzen, da war der Bruch noch zu frisch. Jetzt sind die Knochen wieder zusammen, aber noch nicht richtig verheilt. Die ersten drei Runden gehen, danach wird es richtig schmerzhaft.»

Wie willst du dann die zwölf Runden im Rennen am Sonntag hinter dich bringen? «Da ist ja das Adrenalin ganz anders», grinste der 20-Jährige. «Das sollte schon gehen.»

3 sec schneller als letztes Jahr

Nach drei freien Trainings im «Autodromo Enzo e Dino Ferrari» ist Moser mit 2,075 sec Rückstand auf Rang 11 zu finden. Keine schlechte Leistung unter 30 Fahrern. «Ich war in Imola trainieren, das hat ganz gut geklappt. Damals war ich 1 sec langsamer als ich es jetzt bin, aber schneller als letztes Jahr.»

Der Abiturient fährt schon jetzt 3 sec (!) schneller als zum gleichen Zeitpunkt letztes Jahr. «Ich habe mich ans Superbike gewöhnt, kann mich jetzt besser mit der Mehrleistung arrangieren, das hat sich irgendwie automatisch so entwickelt», erklärte er seine verbesserte Performance. «Wir haben auch viel dazugelernt und das Motorrad optimiert. Wir haben wirklich viel gearbeitet. Bevor die Saison angefangen hat, war ich drei Wochen lang testen – in Imola, Valencia, Aragón und Jerez. Da haben wir viele Fehler ausgemerzt, alles ist viel besser geworden.»

Als es dann zum ersten Rennen nach Aragón ging, brach sich Moser bei einem Highsider gleich im ersten freien Training die rechte Hand. Schon damals hat er angekündigt, dass mit ihm dieses Jahr zu rechnen ist: Zum Zeitpunkt des Sturzes lag er auf Rang 4!

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