Lukas Höllbacher: KTM gibt Supermoto auf

Von Markus Niegtsch
Supermoto
Lukas Höllbacher startet 2014 auf Husqvarna

Lukas Höllbacher startet 2014 auf Husqvarna

Meister Lukas Höllbacher will 2014 auf einer Werks-Husqvarna seinen Titel in der Deutschen und Österreichischen Supermoto-Meisterschaft verteidigen. Sein KTM-Vertrag wurde auf Husqvarna überschrieben.

Nachdem der Chef des oberösterreichischen Motorradherstellers KTM, Stefan Pierer, im Januar über seine Pierer Industrie AG die schwedisch-italienische Traditionsmarke Husqvarna zu 100 Prozent von der BMW Group übernommen hat, sicherte sich jetzt der neue Husqvarna-Brandmanager Johannes Ketterer die Dienste von Ausnahmekönner Lukas Höllbacher und transferierte ihn von KTM zu Husqvarna. Der junge Ranshofener gilt als eines der größten Talente im europäischen Supermoto-Sport und konnte mit Unterstützung von KTM in diesem Jahr den S1-Titel in Deutschland und Österreich sowie zusätzlich in Österreich den Titel in der Open-Klasse gewinnen.

«Johannes Ketterer von Husqvarna ist in Mattighofen auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich nächstes Jahr für Husqvarna fahren möchte. KTM gibt den Supermoto-Sport auf, Husqvarna wird sich im Supermoto mehr engagieren. Es soll dann 2014 auch keine neue SMR geben, sondern es kommt eine Husqvarna auf den Markt. Damit werde ich dann die Österreichische und Deutsche Meisterschaft bestreiten», erzählte Höllbacher von seinen Plänen. «Ich will auch versuchen, Gaststarts in der Schweiz zu machen und ein paar WM-Läufe zu fahren, um das Motorrad nächstes Jahr perfekt vorzubereiten, damit wir dann hoffentlich 2015 die komplette WM-Saison fahren können. Wir werden 2014 vor diesem Hintergrund auch viel testen gehen.»

Die Unterstützung von Höllbacher läuft auf nationaler Ebene durch Ketterer. «Sein gnadenloser Speed und seine Perfektion in der Abstimmung seiner Rennmaschine haben ihm bereits Titel in der Österreichischen und Deutschen Meisterschaft eingebracht. Wir sind uns sicher, die ganz große Motorsport-Zukunft liegt noch vor ihm», ist der Husqvarna-Manager überzeugt.

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