24h Daytona: Audi verliert GTD-Sieg, Ferrari gewinnt

Von Oliver Runschke
United SportsCar Championship
Level-Ferrari (hier vor dem Audi und dem Snow-Porsche) siegt in Daytona

Level-Ferrari (hier vor dem Audi und dem Snow-Porsche) siegt in Daytona

Nach dem kontroversen Zieleinlauf in der GTD-Klasse nimmt die United SportsCar die Zeitstrafe gegen den Level 5-Ferrari zurück. Flying Lizard-Audi verliert den Klassensieg.

Die United SportsCar springt bei den 24h von Daytona über ihren Schatten und hat die gegen den #555 Level 5-Ferrari 458 Italia in der letzten Rennrunde ausgesprochen Zeitstrafe wieder zugenommen und nachträglich das Klassement geändert. Alessandro Pier Guidi, Jeff Segal, Townsend Bell, Bill Sweedler und Scott Tucker, die die Ziellinie als erste in der GTD-Klasse für GT3-Fahrzeuge überquerten, wurden nach einer späten Entscheidung der Rennkommissare vier Stunden nach dem Rennende als GTD-Sieger erklärt. Flying Lizard und Markus Winkelhock, Spencer Pumpelly, Nelson Canache und Tim Pappas, die nach dem Rennen als Sieger erklärt wurden, sind somit nur noch Zweite und durften sich nur kurz über ihre Sieger-Rolex freuen.

Was war Geschehen? In der letzten Runde der 24h von Daytona lieferten sich Markus Winkelhock im Audi und Alessandro Pier Guidi im Ferrari ein hartes Duell um den Klassensieg. Der Ferrari zog am Audi vorbei, doch Winkelhock konterte und setzte sich neben den Italiener. Nebeneinander fuhren der Audi und Ferrari auf den «Kink», eine schnelle Linkskurve, zu. Pier Gudi verteidigte seine Linie auf der Innenbahn und liess Winkelhock keinen Platz. Der Flying Lizard-Pilot musste daraufhin durch die Wiese und verlor so die Chance auf eine weitere Attacke. Der Rennleiter sahen in dem Manöver von Pier Guidi einen vermeidbaren Kontakt und verkündeten standrechtlich eine 75-Sekunden-Strafe gegen den Ferrari. Doch TV-Bilder belegen: Das Duell war so hart wie es sich für eine letzte Runde eines 24-Stunden-Rennens gehört, aber es gab zwischen Audi und Ferrari keinen Kontakt.

Gegen die Strafe legte Level 5 einen Protest ein, dem die Rennkommissare vier Stunden nach dem Rennende stattgaben. Die Strafe wurde daraufhin zurückgenommen und der Level 5-Ferrari, der die Ziellinie als Erster überquerte, zum Sieger erklärt. Flying Lizard belegt danach Rang zwei, der dritte Rang geht an den Snow-Porsche 911 GT America von Marco Seefried, Madison Snow und Jan Heylen.

Ob Flying Lizard behält sich Schritte gegen die Rücknahme der Strafe vor und will einen Entscheidung dazu erst am Montag fällen. 

Audi hatte bereits nach dem Qualifying die Pole Position in der GTD-Klasse verloren, allerdings wieder zurückerhalten, da der angeblich vom Audi-Kundenteam Miller Racing begangene Technikverstoss im Reglement nicht dokumentiert war.

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