Matton (Citroën): «Weg an die Spitze ist steil»

Von Toni Hoffmann
WRC
Citroën-Sportchef Yves Matton

Citroën-Sportchef Yves Matton

Obwohl Citroën weit hinter den allgemeinen Erwartungen mit dem neuen C3 WRC zurückblieb, glaubt der Sportchef Yves Matton, dass die neue Saison mit den neuen Fahrzeugen die Hoffnungen des Teams übertroffen hat.

Zweckoptimismus legte Yves Matton, der Chef von Citroën Racing, bei seinem ersten Saisonfazit gegenüber wrc.com an den Tag. Nach einem begrenzten Programm in der Saison 2016 mit einigen ausgewählten Rallyes kehrte der achtfache Hersteller-Champion in diesem Jahr mit neuen Citroën C3 WRC nach einem intensiven Testprogramm für die komplette Saison in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Matton, glaubt, dass sich dieser Schritt trotz der schwierigen Saison gelohnt habe.

«Generell müssen wir mit der gestiegenen Qualität der Rallye-Weltmeisterschaft zufrieden sein», führt Matton an. «Die neue Generation der Autos hat die Erwartungen mehr als erfüllt. Wir haben vom Anfang bis ans Ende wirklich spannende Rallyes gesehen. Es ist lange her, dass vier Hersteller und sieben verschiedene Fahrer in einer Saison gewonnen haben. Mehr denn je bietet die Rallye-Weltmeisterschaft eine hervorragende Plattform für einen Hersteller, der seine Produkte präsentieren möchte.»

Im eigenen Lager aber häuften sich die Probleme mit Mensch und Material. Bei neuem C3 WRC lief es nicht nach den Erwartungen. Stammpilot Kris Meeke machte etliche Fehler, die auch dazu führten, dass er bei der Rallye Polen pausieren musste. Auf der Habenseite aber kann der Nordire seine zwei Siege in Mexiko und in Spanien in die etwas nach einer Seite hängende Waagschale werfen. Zudem glaubt Matton, dass die Rückkehr von Christophe Besse als Technischer Direktor zur Saisonmitte einiges zur Verbesserung beigetragen haben dürfte.

«Wir haben uns über die zwei Rallyes in Mexiko und in Spanien gefreut. Das entspricht dem Ziel, das sich das Teammanagement zu Beginn der Saison gesetzt hat», erklärt Matton weiter. «Der Weg zur Spitze ist steil. Ich will gar nicht die sehr schwierigen Zeiten, die wir mitten in der Saison erlebt haben, verbergen, aber die Arbeit im Sommer hat seitdem zu konkreten Ergebnissen geführt. Wir haben schon vor einigen Monaten mit den Vorbereitungen für das nächste Jahr begonnen. In der Designabteilung, in der Werkstatt und im Test wird der C3 WRC permanent weiterentwickelt. Einige Upgrades wurden schon eingebaut, andere müssen für die Homologation noch genehmigt werden.»

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