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Die Homologation der R5-Modelle von Citroën DS3 und Peugeot 208 war immer wieder verzögert worden, unter anderem wegen Problemen mit der Kühlung. Dass beide Fahrzeuge zur WM-Premiere ausgerechnet bei der extrem heißen Rallye Italien mit zu kleinen Kühlern antraten, klingt unglaublich. So unglaublich, dass die notorisch misstrauischen Sportkommissare den betroffenen Teams die Erklärung abnahmen, der Grund sei ein Fehler bei der Endkontrolle und keine böse Absicht.
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Die Wasserkühler in den neuesten, technisch weitgehend identischen Rallyeautos des PSA-Konzerns müssen laut Homologation das Maß 450 x 326 x 36 Millimeter haben. In Höhe und Breite sind zwei Millimeter Toleranz zulässig, in der Tiefe nur ein Millimeter. Daraus ergibt sich ein maximales Volumen von 5,485 Liter. Im Citroën von Sébastien Chardonnet, dem Zweitplatzierten der WRC2-Kategorie, maßen die Technischen Kommissare bei der Nachkontrolle 450 x 333 x 34 Millimeter. Also unter Berücksichtigung der Toleranz fünf Millimeter in der Höhe zu viel und ein Millimeter in der Tiefe zu wenig,entsprechend einem Volumen von 5,095 Liter.
Für den vom selben Zulieferer gefertigten Kühler im Peugeot des Klassenvierten Karl Kruuda wurden 451 x 330 x 34 Millimeter protokolliert. Also zwei Millimeter zu niedrig und ein Millimeter zu dünn. Auch dieser Kühler lag mit einem Volumen von 5,060 Liter deutlich unter dem rechnerischen Maximalwert.
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Wohl wegen der Geringfügigkeit der Abweichungen, die zudem in der Summe eher einen Nachteil als einen Vorteil darstellten, beließen es die Sportkommissare bei Geldstrafen von jeweils 2.000 Euro. Chardonnet und Kruuda entgingen damit nur knapp einem Wertungsausschluss.
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