Tolles Feeling zum Saisonabschluss

Kolumne von Toni Riedel
Yamaha R6 Cup
Toni Riedel

Toni Riedel

Mit dem neunten Platz beim Saisonfinale in Hockenheim schaffte ich noch den Sprung auf den sechsten Gesamtrang des Yamaha R6 Dunlop Cups 2012.

Über mein Ergebnis beim Saisonfinale des Yamaha R6 Dunlop Cups 2012 in Hockenheim freue ich mich, denn in den freien Trainingssessions fand ich zunächst keine passende Abstimmung für das Fahrwerk meiner Yamaha. Ich kam nicht über den 14. Platz hinaus. Ich hatte keinen Grip am Hinterrad, und somit fehlte mir der Kurvenspeed.

Im ersten Qualifying am Samstag lief es zwar etwas besser, aber aufgrund eines Problems mit dem Data-Recording konnte ich die Rundenzeiten nicht einsehen. Ich kam einfach nicht in die Gänge, war unzufrieden und fuhr verkrampft. Mehr als der provisorische 14. Startplatz sprang nicht heraus. Mit funktionierendem Data-Recording, neuen Reifen und dem Ziel, in die Top-8 zu fahren, griff ich im zweiten Qualifying noch einmal an. Ich verbesserte meine Rundenzeit und verpasste mit dem neunten Startplatz nur knapp die zweite Startreihe.

Am Rennsonntag begrüsste uns herrlichster Sonnenschein. Mein Start war nicht ganz optimal. In der ersten Kurve musste ich in die Auslaufzone ausweichen. Dabei verlor ich einige Plätze und kam als Zwölfter aus der ersten Runde zurück. Ich fuhr in einem Sixpack, das von Platz 7 bis 12 reichte. Ich konnte mich bis an die Spitze dieses Pulks vorkämpfen. Dabei fuhr ich auch meine persönliche Rundenbestzeit.

Leider gelang es mir nicht, die Lücke auf den sechsten Platz zu schliessen. Mehrere Runden verteidigte ich diesen Platz, aber als ich in einer Runde nur eine Sekunde langsamer fuhr, fiel ich auf den neunten Platz zurück. In der letzten Runde war ich der Schnellste unserer Gruppe, trotzdem fehlten mir im Ziel zwei Zehntelsekunden auf die achte Position.

Letztendlich hat mir das Rennen gefallen und viel Spass gemacht. Danach sah es am Freitag wirklich noch nicht aus. Beeindruckend fand ich in der Auslaufrunde die 17.800 begeisterten Zuschauer auf den Rängen, das Feuerwerk von Yamaha und meine zwei Burn-Outs. Das war ein tolles Feeling zum Saisonabschluss.

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