Yamaha R6-Dunlop-Cup: Schlägt Dominik Engelen zurück?

Von Andreas Gemeinhardt
Yamaha R6 Cup

Wie im Vorjahr führt die Reise zum zweiten Saisonlauf des Yamaha R6-Dunlop-Cups nach Zolder in Belgien.

In der Saison 2013 war der Yamaha R6-Dunlop-Cup im Rahmenprogramm der Superbike IDM nach 25-jähriger Pause erstmals wieder auf dem Traditionskurs von Zolder am Start. Auch diesmal stellt der knapp vier Kilometer lange Circuit Zolder etliche Cup-Fahrer vor eine neue Aufgabe. Und keine einfache, denn der Kurs gilt als recht anspruchsvoll. Schnelle, flüssig zu fahrende Passagen wechseln sich mit Stop-and-Go-Abschnitten ab.

Einer, der dort im Vorjahr auf Anhieb bestens zurechtkam, ist Titelverteidiger Dominik Engelen. Der 17-jährige Leverkusener war auf der für alle neuen Strecke im Training mit Abstand der Schnellste, doch im Rennen blieb nur der zehnte Platz, was er damals als Schadensbegrenzung bezeichnete. Grund war der Regen, der am Renntag nicht nur zu zwei Abbrüchen führte, sondern bis heute nicht unbedingt Engelens Ding ist. Dennoch war Zolder für ihn eine Art Initialzündung, denn danach legte er mit drei Siegen und zwei zweiten Plätzen in Folge den Grundstein für die Meisterschaft.

Traut man den Wetterprognosen, ist für das Wochenende zwar kein Hochsommer, aber immerhin trockenes, freundliches Wetter zu erwarten. Dass das Projekt Titelverteidigung im Yamaha-Cup aufgrund einer Reglementsänderung erstmals möglich, aber längst kein Selbstläufer ist, wurde bereits beim Saisonauftakt am Lausitzring deutlich. Dort siegte der Österreicher Lukas Trautmann (A) hauchdünn vor seinem Teamkollegen Max Fritzsch (D), während sich Engelen hinter Roman Fischer (CH) mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben musste.

Von den Zolder-Top-10 des Vorjahres sind am Wochenende immerhin noch weitere vier Fahrer am Start. Andreas Klambauer, fuhr 2013 hinter dem in die Superstock-IDM gewechselten Ville Valtonen mit dem zweiten Rang zwei sein bestes Cup-Resultat ein, musste die Saison aber danach verletzungsbedingt vorzeitig beenden. Zudem Roger Gantner (CH), der als Cup-Rookie auf Platz 4 sogar am Podium schnupperte, sowie dessen Landsmann Reto Wiederkehr (CH) und Thomas Müller (D) auf den Plätzen sieben und neun.

Sie alle treffen am Wochenende gleich auf drei Belgier. Neben Jérôme Feyen, der seine zweite Saison bestreitet, freuen sich die beiden Cup-Newcomer Gian Mertens, Kenny Bourguignon auf ihr Heimspiel. Und Mertens hat vor vier Wochen bei seinem Cup-Debüt auf dem für ihn neuen Lausitzring als Achter gezeigt, dass sogar ein belgischer Podestplatz im Bereich des Möglichen liegt, es wäre der erste in der 37-jährigen Geschichte des Yamaha-Cups.

Das Rennen wird am Sonntag zwischen der Superbike- und der Supersport-Klasse um 15:05 Uhr gestartet. Alle Fans, die nicht nach Zolder kommen, können Training und Rennen wieder über den Link auf der Cup-Website im Live-Timing verfolgen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.yamaha-cup.de

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