Erste Bestzeit für Reiter

Von Marcus Lacroix
24h Dubai
Guter Anfang: Der Heico-SLS von Bernd Schneider

Guter Anfang: Der Heico-SLS von Bernd Schneider

24 Stunden Dubai: Der Reiter-Lamborghini war beim optionalen Testtag das schnellste Auto.

Die meisten der gesamtsiegfähigen GT-Autos aus der Klasse A6 nutzten den freiwilligen Test am Mittwoch, um sich schon mal auf die 5,39 km lange Strecke vor den Toren Dubais einzuschiessen.

Die Bestzeit markierte der Niederländer Peter Kox im Lamborghini Gallardo von Reiter Engineering in 2:03,515 min, gefolgt vom Porsche 997 GT3 R des MRS-Teams, in dem der Neuseeländer Matt Halliday knapp 1,4 Zehntelsekunden langsamer war. Dritter und damit schnellster Pilot eines Mercedes AMG SLS GT3 war Bernd Schneider, der im Heico-Wagen 2:04,151 fuhr, gefolgt von zwei weiteren Porsche GT3 R von tolimit und Land sowie dem Black-Falcon-SLS von Thomas Jäger.

Die AF Corse-Ferrari hielten sich mit 2:07,336 min und Rang 13 für das schnellste Auto noch vornehm zurück. Bester BMW war der Engstler-Z4 auf Platz 9 (2:06,432), während die beiden Schubert-Autos (unter anderem mit Augusto Farfus) mit deaktivierten Transpondern testeten, um sich noch nicht in die Karten gucken zu lassen.

Dies allerdings wird spätestens morgen der Fall sein. Denn nach dem offiziellen Training greift die spezielle «Balance of Performance»-Regelung in Dubai, die Teamchef Olaf Manthey so erzürnte, dass er seine Porsche zurückzog. Und so ganz daneben liegt der Bonner mit seiner Verhöhnung des Rennmodus als «Gleichmässigkeitsprüfung» auch nicht…

Also: Die vom Veranstalter definierte «minimum reference laptime» für die A6 liegt bei 2:05,00 Minuten. Wer im Qualifying mit einem GT2- oder GT3-Auto eine Zeit zwischen 2:05,00 und 2:04,00 min fährt, fasst 25 Kilogramm Zusatzgewicht. Zwischen 2:04,00 und 2:03,50 setzt es 50, zwischen 2:03,50 und 2:03,00 die maximal möglichen 75 kg Ballast. Liegt die Zeit sogar noch darunter, wird zusätzlich in 5-Millimeter-Schritten die Bodenfreiheit erhöht. Wer im Rennen wiederum mehr als zehn Mal seine Quali-Zeit unterbietet, wird zur Stop and Go an die Box gebeten.

Auch für die übrigen Klassen existieren Mindest-Rundenzeiten.

«Ein bissl komisch ist das Reglement schon», sagt Bernd Schneider. «Du musst einen Mittelweg finden und sehen, was über die Distanz im Verkehr besser ist – schneller fahren und Gewicht einladen und etwas langsamer machen und dafür leichter bleiben. Und die Strecke wird sicher noch schneller. Wir hatten heute vor allem Probleme mit Reifen-Graining, weil so wenig Grip da war.»

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