24h Le Mans 2018: Drei weitere Einladungen verteilt

Von Martina Müller
24h Le Mans
In Le Mans 2018 zu sehen: Zwei Oreca LMP2 von Jackie Chan DC Racing

In Le Mans 2018 zu sehen: Zwei Oreca LMP2 von Jackie Chan DC Racing

Durch den Titel in der Asian Le Mans Series erhält Jackie Chan DC Racing einen weiteren Startplatz bei den 24 Stunden von Le Mans. Auch das Team AAI aus Taiwan darf wieder zum großen Langstrecken-Klassiker reisen.

Am kommenden Freitag (9. Februar) kommt endlich Licht ins Dunkel. Dann verkündet der Le-Mans-Veranstalter Automobile Club de l’Ouest (ACO) während einer großen Pressekonferenz auf dem Salon Rétromobile in Paris, welche Fahrzeuge bei der diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans dabei sein dürfen. Aufgrund der Kapazität der Boxengasse nehmen maximal 60 Rennwagen an der 86. Ausgabe des Langstrecken-Klassikers an der französischen Sarthe teil. Außerdem wird auch wieder eine Nachrückerliste veröffentlicht, falls eines (oder mehrere) der eingeladenen Fahrzeuge im Vorfeld des Rennens (16./17. Juni) noch zurückzieht. Insgesamt wird erwartet, dass die Anzahl jener Teams, dies sich um einen Startplatz in Le Mans beworben haben, wieder gestiegen ist. Somit sollte nicht nur die Nachrückerliste mit den maximal zehn Fahrzeugen komplett gefüllt sein. Das große Interesse hätte zur Folge, dass 2018 (im Gegensatz zu den Vorjahren) auch wieder interessierte Entries abgewiesen werden müssen.

Inzwischen steht ebenfalls fest, welche Teams über die erzielten Ergebnisse aus der abgelaufenen Saison ein Le-Mans-Ticket erhalten. Mit dem Ende der Wintersaison der Asian Le Mans Series konnten jetzt drei weitere Startplätze vergeben werden. Durch den Titel in der LMP2- und LMP3-Klasse bekommt so Jackie Chan DC Racing einen Entry. Theoretisch wären die beiden Klassen-Titel im asiatischen Serienableger sogar für zwei Le-Mans-Startplätze gut gewesen. Doch das Team des bekannten Hollywood-Schauspielers hatte bereits eine Einladung durch den Klassensieg bei den 24h von Le Mans 2017 zugestellt bekommen. Im Kleingedruckten der Einladungsschreiben ist eine maximale Anzahl von zwei Tickets pro Team verankert.

Auch das Team AAI erhält doppelte Post aus Westfrankreich. Hier werden der Titel sowie der zweite Platz in der GT-Klasse der Asian Le Mans Series bedacht. Gültigkeit besitzen diese Tickets entweder für der GTE-Pro- oder die GTE-Am-Klasse. Die Truppe um Jun-San Chen trat bereits zweimal in Le Mans an. 2015 bot das Team aus Taiwan zwei Porsche 911 GT3 RSR auf und 2016 eine Corvette C7.R.

Schon länger fest stehen zwei Einladungen für das Team JMW Motorsport. Diese gibt es für den GTE-Am-Sieg in Le Mans 2017 und den GTE-Titel in der ELMS. Dazu kommen noch Aston Martin Racing (GTE-Pro-Sieg 2017 in Le Mans), G-Drive Racing (LMP2-Titel in der ELMS), United Autosports (LMP3-Titel ELMS), TF Sport (Platz zwei in GTE-Klasse ELMS), Ebimotors (Titel im Le Mans Cup), JDC – Miller Motorsports (nominiert durch IMSA) und Keating Motorsports (nominiert durch IMSA).

Die Gültigkeit der Einladungsschreiben ist an eine Vollzeit-Teilnahme in der Asian Le Mans Series, der European Le Mans Series oder der IMSA-Serie geknüpft.


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