24h Nürburgring: Mercedes-AMG liegt in der Nacht vorn

Von Oliver Müller
24h Nürburgring
Beim 24h Rennen auf dem Nürburgring an der Spitze: Der Mercedes-AMG GT3 von Fabian Schiller, Maximilian Götz, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello

Beim 24h Rennen auf dem Nürburgring an der Spitze: Der Mercedes-AMG GT3 von Fabian Schiller, Maximilian Götz, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello

Der Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team GetSpeed fährt bei den 24 Stunden am Nürburgring an der Spitze. Manuel Metzger haut anderen AMG GT3 in Führung liegend in die Leitplanke. Das ist der nächste Zwischenstand.

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geht es weiter mächtig zur Sache: Die Bedingungen rund um die 25,378 Kilometer lange Strecke sind bei Dunkelheit und Starkregen insgesamt extrem schwer. Das sorgt für ordentlich Trubel im Startfeld. An der Spitze liegt am späten Samstagabend der Mercedes-AMG GT3 von Fabian Schiller, Maximilian Götz, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello (Mercedes-AMG Team GetSpeed). Dieses Fahrzeug hatte auch in den ersten Rennstunden die Führung inne.

Am Vorabend trocknete es am Nürburgring zunächst etwas ab, sodass an der Spitze sogar Rundenzeiten von etwas über 9:10 Minuten geschafft wurden (was aber immer noch rund eine Minute langsamer ist, als bei voller Trockenheit). So hatte der Mercedes-AMG GT3 von Adam Christodoulou, Maro Engel, Luca Stolz und Manuel Metzger (Mercedes-AMG Team HRT) bei Einbruch der Dunkelheit den Lead übernommen. Später setzte aber wieder heftiger Regen ein. Und gegen 20:30 Uhr war der Traum vom Rennsieg für den Führenden vorbei. Denn Metzger, der zu diesem Zeitpunkt im Auto saß, crashte bei der Ausfahrt des Schwalbenschwanz in die Leitplanke und warf sein Fahrzeug aus dem Rennen.

«Gesundheitlich geht es mir gut, mental weniger. Es ist sehr enttäuschend. Wir waren im ersten Stint auf Full Wets unterwegs und für den zweiten Stint haben wir auf Drying Wets gewechselt. Das war auch die perfekte Entscheidung. Aber dann hat es wieder angefangen zu regnen. Ich habe mich dann etwas zurückgenommen, da ich von meinen Teamkollegen wusste, dass dieser Reifen mit solchen Bedingungen nicht so gut zurechtkommt. Ich selbst war diese Reifenmischung noch nie gefahren. Ich wollte dann aus dem kleinen Karussell sachte heraus beschleunigen, habe dann aber plötzlich das Auto verloren. Es tut mir sehr leid für das Team, das Auto lief mega», analysierte Metzger die Situation.

Als Folge ging die Führung an den GetSpeed-Mercedes zurück, der gegen 21:05 Uhr ebenfalls einen Schockmoment erlebte, als Pilot Götz mit einem Cup-Porsche kollidierte – jedoch ohne all zu großen Zeitverlust weiterfahren konnte. «Das Auto ist Okay», hieß es aus Team-Kreisen.

Auf Platz zwei liegt derzeit der Audi R8 LMS von Nico Müller, Dries Vanthoor, Frédéric Vervisch und Frank Stippler (Audi Sport Team) vor dem Schwesterwagen von Mattia Drudi, Christopher Mies, René Rast und Kelvin van der Linde (ebenfalls Audi Sport Team). Insgesamt wirkt Audi mit fortschreitendem Rennverlauf immer stärker.

Auch in Bezug auf das Problem des am Nachmittag noch auf Platz drei fahrenden Lamborghini Huracán GT3 von Konrad Motorsport (Axcil Jefferies, Franck Perera, Marco Mapelli und Michele di Martino) gab es zwischenzeitig ein Update. «Das Auto steht im Fahrerlager und ist voller Öl. Wir wissen noch nicht genau, was passiert ist. Da scheint was am Motor passiert zu sein. Das können wir nicht reparieren, das ganze Öl ist raus. Der Motor ist anscheinend hinüber. Das ist schade, da wir mit dem Motor noch nie ein Problem hatten. Es ist traurig für das ganze Team», so Teamchef Franz Konrad.

Stand nach sechseinhalb Rennstunden

Schiller/Götz/Buhk/Marciello - Mercedes-AMG GT3
Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler - Audi R8 LMS
Drudi/Mies/Rast/van der Linde - Audi R8 LMS
Bortolotti/Haase/Winkelhock - Audi R8 LMS
Sims/Catsburg/Yelloly/Philipp Eng - BMW M6 GT3

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