24h Spa, 14h: Debakel für BMW, Mercedes führt

Von Oliver Runschke
24h Spa
HTP-Mercedes führt am frühen morgen in Spa

HTP-Mercedes führt am frühen morgen in Spa

Alle drei MarcVDS-BMW und drei von vier WRT-Audi ausgeschieden, Mercedes führt knapp vor Manthey-Porsche.

Bernd Schneider, Maximilian Götz und Maximilian Buhk führen im Mercedes SLS AMG (HTP Motorsport) nach 14h bei den 24 von Spa. Kurz vor der 14-Stunden-Marke ging der bis dahin mit einer Runde Vorsprung führende Manthey-Porsche 911 GT3 R von Marc Lieb, Richard Lietz und Patrick Pilet zum Wechsel der Bremsbeläge an die Box und liegt auf Rang zwei. Ein Debakel erlebt das belgische MarcVDS-Team, die zu den Favoriten in der 65. Ausgabe der 24h von Spa zählten. Nicky Catsburg rollte kurz vor erreichen der 10-Stunden-Marke in Führung liegend aus. Nach 13-Stunden traf es auch die MarcVDS-Speerspitze um Maxime Martin, der ebenfalls ausrollte. Damit sind alle drei BMW Z4 GT3 des belgischen Teams aus dem Rennen. 

Vor Wetterkapriolen wurden die 24h von Spa bisher weitestgehend verschont, der in den Morgenstunden prognostizierte Regen ist bisher ausgeblieben. Nur in der Nacht nach zehn Stunden wurde es kurz nass. Doch der Regen entpuppte sich als leichter Schauer, nach 20 Minuten war alles schon wieder vorbei. Das Rennen hat so weiterhin ein enormes Tempo, seit der zweiten Rennstunde gab es keine Safety-Car-Phase mehr.

Pech hatte in den frühen Morgenstunden Rowe Racing. Das Mercedes-Team hatte sich mit Lance David Arnold, Jan Seyffarth und Klaus Graf bis auf Rang drei gefahren, als Graf um kurz nach 6 Uhr in den Reifenstapeln landete und das Rennen aufgeben musste. Rang drei übernahm der Kessel-Ferrari 458 Italia mit den BES-Tabellenführern Daniel Zampieri, Cesar Ramos und Davide Rigon, die sich mit starker im Morgengrauen auf den Podiumsplatz gefahren haben.

Auf Rang vier liegt der einzige verbliebene WRT-Audi R8 LMS ultra von André Lotterer, Christopher Mies, Frank Stippler, der in Nacht einen Reifenschaden hatte. Ausgeschieden sind mittlerweile Rahal Frey, Matt Halliday und Nicki Mayr-Melnhof im WRT-Audi nach einem Abflug von Halliday nach Reifenschaden in der Raidillon. .

Der bestplazierte BMW Z4 GT3, das Exemplar von Vita4One mit Frank Kechele, Greg Franchi und Stefano Columbo, liegt auf Rang fünf.

In der Pro-Am-Klasse führt der SMP-Ferrari 458 Italia von Pier Guidi/Bobbi/Skrybin/Basov vor den Markenkollegen von AF Corse mit Bertolino/Cioci/Hommerson/Machiels.

Der Stand nach 14 Stunden:

1. Schneider/Götz/Buhk (HTP-Mercedes SLS AMG GT3)
2. Lieb/Lietz/Pilet (Manthey Racing-Porsche 911 GT3 R)
3. Rigon/Zampieri/Ramos (Kessel Racing-Ferrari 458 Italia)
4. Lotterer/Mies/Stippler (WRT-Audi R8 LMS ultra)
5. Kechele/Franchi/Columbo (Vita4One-BMW Z4 GT3)
6. Haase/Jarvis/Primat (Phoenix-Audi R8 LMS ultra)
7. Pier Guidi/Bobbi/Skyrabin/Basov (SMP-Ferrari 458 Italia)
8. Bertolini/Cioci/Hommerson/Machiels (AF Corse-Ferrari 458 Italia)
9. Winkelhock/Kumpen/Ide (Phoenix Racing-Audi R8 LMS ultra)
10. Salo/Shaitar/Persiani/Ladygin (SMP-Ferrari 458 Italia)

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