Pole-Position für Mercedes-AMG im ADAC GT Masters

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Raffaele Marciello vor dem Mercedes-AMG GT3 in Oschersleben

Raffaele Marciello vor dem Mercedes-AMG GT3 in Oschersleben

Mercedes-AMG-Pilot Raffaele Marciello holte sich für das Finalrennen in Oschersleben seine erste Pole-Position im ADAC GT Masters. Auch der Audi R8 LMS von Mirko Bortolotti geht aus der ersten Reihe ins Rennen.

In einem von mehreren Unterbrechungen geprägten Zeittraining setzte sich der Italiener Raffaele Marciello vom Team HTP-Winward Motorsport knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende der Sitzung an die Spitze des Feldes. Seine Zeit von 1.23,163 Minuten reichte eine erste Pole-Position im ADAC GT Masters überhaupt. «Es lief gut», so der 25-Jährige, der sich das Auto mit Philip Ellis teilt. «Es war etwas schwierig wegen der roten Flaggen und niedrigen Temperaturen. Aber unser Auto hat gut funktioniert. Wir haben an diesem Wochenende eine gute Pace. Wir wollen die Saison erfolgreich beenden. Nach dem Podium gestern und der Pole heute schauen wir mal, was im heutigen Rennen rausspringt. Das Überholen hier ist schwierig, da ist die Pole-Position eine gute Ausgangslage.»

Ebenfalls aus der ersten Startreihe gehen die Audi-Piloten Mirko Bortolotti und Rolf Ineichen (Team WRT) ins Rennen. Bortolotti fehlten 0,157 Sekunden zu Platz eins. Mit Rang drei sicherten sich die Tabellenführer Christian Engelhart und Michael Ammermüller (SSR Performance) als bestplatzierte Titelkandidaten eine vielversprechende Ausgangsposition für das Finalrennen.

«Das Qualifying war ein richtiger Krimi», so Engelhart. «Wir waren immer auf der Strecke als eine Rote Flagge kam, deswegen verlief das Zeittraining nicht optimal. Aber ich bin ruhig geblieben und zum Schluss ist mir noch eine sehr gute Runde gelungen. Mit Platz drei sind wir sehr zufrieden. Wir haben die beste Ausgangsposition von allen, die um den Titel kämpfen. Es gibt noch ein Rennen zu absolvieren. Es kann noch so viel passieren, aber die Voraussetzungen sind gut.»

Platz vier ging an den Lamborghini von Franck Perera und Albert Costa Balboa (GRT Grasser Racing Team), Rang fünf an den Mercedes-AMG von Mick Wishofer und Dorian Boccolacci (Team Zakspeed). Erst auf Platz sieben folgt mit Robert Renauer (Herberth Motorsport), der sich den Porsche mit Mathieu Jaminet teilt, der nächste Titelkandidat. Dahinter folgen die Mercedes-AMG-Fahrer Maro Engel und Luca Stolz (Toksport WRT), ebenfalls noch im Titelkampf.

Die Tabellenzweiten Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser (Rutronik Racing) hatten ein schwieriges Zeittraining. Van der Linde führte das Qualifying zwischenzeitlich an, doch nach einem Ausrutscher sprang nur Platz elf heraus. SPORT1 überträgt das Finalrennen des ADAC GT Masters ab 13:00 Uhr live und in voller Länge.

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