Ludwig/Mies führen Abt-Doppelsieg an

Von Tom Vorderfelt
ADAC GT Masters
Abt-Doppelspitze am Sachsenring.

Abt-Doppelspitze am Sachsenring.

Doppelsieg von Abt auf dem Sachsenring, spektakulärer Startunfall von Robert Renauer.

Das ABT-Duo Luca Ludwig (22, Bonn) und Christopher Mies (21, Heiligenhaus) feierte bei traumhaften Frühlingswetter auf dem Sachsenring im Audi R8 einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Das Audi-Duo führte auf dem Traditionskurs von der ersten bis zur letzten Runde, den Abt-Doppelsieg machten Jens Klingmann (20, Leimen) und Christer Jöns (23, Ingelheim) als Zweite perfekt. Platz drei ging an Sebastian Asch (24, Ammerbuch) und Michael Ammermüller (25, Pocking) im a-workx-Akrapovic-Porsche 911.

Der Start zum Rennen begann mit einer Schrecksekunde. Nach einer Startkollision überschlug sich der Black Falcon-Mercedes-Benz SLS AMG von Robert Renauer (26, Jedenhofen) im Kiesbett der ersten Kurve. Der Mercedes-Pilot überstand den Unfall ebenso unversehrt wie Lokalmatador Philip Geipel (24, Plauen) im Reiter-Lamborghini Gallardo, der in die Startkollision verwickelt wurde. An der Spitze des Feldes übernahm Luca Ludwig von der Pole-Position aus die Führung und setzte sich sofort ab. Nach hinten abgesichert wurde der Audi-Pilot von seinem Teamkollegen Christer Jöns, der am Start an Dino Lunardi (32, F) im BMW-Alpina vorbeizog. Während Ludwig und nach dem Fahrerwechsel Teamkollege Christopher Mies das Feld souverän anführten, kämpften Jöns/Klingmann mit dem BMW-Alpina von Lunardi und Alexandros Margaritis (26, Köln) um den zweiten Platz. Das Duell endete vorzeitig, als Margaritis nach technischem Defekt ausschied. Ludwig/Mies stellten schließlich den ersten Saisonsieg von Audi sicher und wiederholten in Sachsen ihren Sieg aus dem Vorjahr. «Ich habe von der ersten Runde an alles aus dem Auto herausgeholt, um uns ein Polster zu verschaffen», erklärte Ludwig. «Es war aber nicht einfach, alleine vorn weg zu fahren. Ich musste hochkonzentriert bleiben, um keinen Fehler zu machen.» Auch bei Mies war der Jubel nach dem Sieg groß: «Besser kann es nicht laufen, Luca hat mir das Auto mit einem guten Vorsprung übergeben und das Auto lag bis zum Rennende unheimlich gut.»

Eng wurde es in den letzten Runden nochmals im Kampf um den dritten Platz. Christopher Haase (24, Kulmbach) setzte im Phoenix Racing Pole Promotion-Audi R8 den ehemaligen Formel-1-Testfahrer Michael Ammermüller im Porsche unter Druck, musste sich aber mit Teamkollege Andreas Simonsen (21, S) am Rennende mit Platz vier zufrieden geben. Platz fünf belegten Dominik Baumann (18)/Hari Proczyk (35, beide Österreich) im bestplazierten Mercedes Benz SLS AMG von HEICO MOTORSPORT vor ihren Markenkollegen David Sigacev (22, RU)/Florian Stoll (29, Rickenbach) im Flügeltürer von MS RACING. Einen deutlichen Aufwärtstrend zeigten Sven Hannawald (36, München) und Heinz-Harald Frentzen (43, Monaco) an ihrem zweiten gemeinsamen Rennwochenende. Im ersten Rennen von Frentzen auf dem Sachsenring kam die Skisprunglegende und der ehemaliger Formel-1-Vizemeister auf dem 13. Platz ins Ziel.

So souverän wie der Sieg von Ludwig/Mies in der Gesamtwertung fiel auch der Sieg in der Amateurwertung von Alex Plenagl (22, Ebersberg) und Florian Spengler (23, Ellwangen) im LIQUI MOLY Team Engstler BMW-Alpina aus. Das BMW-Alpina-Duo feierte den ersten Sieg in der Amateurwertung vor Marc A. Hayek (40, CH) im Reiter-Lamborghini Gallardo und Swen Dolenc (43, Stuttgart)/Daniel Dobitsch (26, A) im Porsche 911 von FACH AUTO TECH.

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