Mosport: Schadensbegrenzung für Dirk Müller (BMW)

Von Oliver Runschke
ALMS
Müller wurde in Kanada im BMW Z4 Fünfter, bleibt aber an der GT-Tabellenspitze der ALMS.

Schnell, aber nicht schnell genug: ALMS-GT-Tabellenführer Dirk Müller, der beim Kanada-Gastspiel der ALMS gemeinsam mit Joey Hand startete, hatte auf dem schnellen Kurs von Mosport keine Chance gegen das US-Schwermetall von Corvette und Viper. Am Ende fuhren Müller/Hand im BMW Z4 GTE von Rahal Letterman Lanigan (RLL) hinter den beiden Werks-Corvette und Viper auf Rang fümf – damit bleibt Dirk Müller weiterhin GT-Tabellenführer, allerdings nur fünf Punkte vor den Mosport-GT-Siegern Oliver Gavin und Tom Milner (Corvette).

Der zweimalige ALMS GT-Champion Dirk Müller war vom dritten Platz ins Rennen gegangen, nachdem er in Folge der Bestrafung von Garcia/Magnussen (Corvette, Rücksetzung nach Qualifying Crash) in der Startaufstellung eine Position nach vorn gerückt war. Hand übernahm kurz nach Rennhalbzeit das Steuer und verteidigte den dritten Rang zunächst ebenfalls, ehe er in der Schlussphase noch zwei Positionen einbüßte. Wenngleich die BMW Z4 GTE von Müller/Hand und von Maxime Martin/Bill Auberlen auf eine freie Runde hohes Tempo gehen konnten, wie die schnellste Rennrunde durch Martin im 102. Umlauf (1:15,907 Minuten) bewies, zeigte sich auf den langen Geraden ein Top-Speed-Nachteil des enorm auf Abtrieb getrimmten Z4 GTE Vergleich zur Konkurrenz. Am Ende sprang so ein Fünfter Platz für Müller raus, das Schwesterauto landete eine Position dahinter.

«Ich hatte mir natürlich ein bisschen mehr erhofft», so Dirk Müller nach dem Kanada-Ausflug. «Das war ein harter Tag. Wir haben eigentlich alles richtig gemacht. Joey hat einen tollen Job hingelegt, das Team ebenfalls. Aber wir konnten uns einfach nicht verteidigen. P5 und P6 war das Beste, was wir unter diesen Umständen erreichen konnten. Ich wäre gerne auf dem Podium gelandet. Zumindest haben wir aber Punkte mitgenommen und ein sauberes Rennen gezeigt. Die Autos haben nicht einen Kratzer. Die Saison ist noch lang – und wir werden auf jeder einzelnen Runde kämpfen.»

Beim nächsten ALMS-Lauf in zwei Wochen heisst es für Müller nochmals Zähne zusammenbeissen: Dann startet die ALMS in Road America, die wie Mosport zu den schnellsten Strecken Kalender zählt.

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