Atherton: «Wir sind gut positioniert!»

Von Oliver Runschke
Bleibt trotz Ausstiegen zuversichtlich: Scott Atherton

Bleibt trotz Ausstiegen zuversichtlich: Scott Atherton

ALMS-Boss Scott Atherton sieht seine Rennserie auch in Zeiten einer globalen Krise gut positioniert.

Auch ohne die werksunterstützten Prototypen-Programme von Audi und Porsche und der momentanen Krise in der Automobilindustrie sieht der Atherton die ALMS in Ihrem elften Jahr gut aufstellt. «Wir hatten im letzten Jahr die erfolgreichste Saison seit dem bestehen der Serie und sind stark genug uns der momentanen Krise in der Automobilindustrie zu stellen», blickt Atherton optimistisch in die Zukunft. «Ohne Zweifel stehen wir in diesem Jahr vor sehr großen Herausforderungen, die ALMS hat sich aber in den letzten Jahren zu einem sehr starken Produkt entwickelt. Wir haben nicht nur einen nie gesehen Zuspruch von den Fans sondern konnten auch das Interesse von neuen Teams und Herstellern gewinnen.»

Atherton verweist um 6% gestiegene Zuschauerzahlen im letzten Jahr, im Durchschnitt besuchten 80.000 Fans die Rennwochenenden der ALMS. Für die 2009 konnte die ALMS Ihre Fernsehpräsenz in Europa zudem weiter ausbauen. Motors TV überträgt alle Rennen live in 31 europäische Länder, im deutschsprachigen Raum gibt es zudem Übertragungen auf Eurosport2 und im DSF. Weltweit erreichen die Fernsehübertragungen nach Angaben der ALMS mittlerweile 650 Millionen Menschen.

Wie stark die ALMS mittlerweile allerdings wirklich ist, wird sich in diesem Jahr zeigen. Nachdem Porsche, Audi und Acura in den Prototypenklassen und Porsche gegen Ferrari in der GT2-Klasse in den letzten beiden Jahren Sportwagensport allererste Güte boten, droht in diesem Jahr Hausmannskost nachdem Acura in der LMP1-Klasse ohne adäquate Gegner dasteht.

Nach Angaben von Atherton dürfen sich die Fans in diesem Jahr aber noch über einen weiteren neuen Hersteller in der ALMS freuen, dessen Identität er aber noch nicht preisgeben will. Die Gerüchteküche bringt schon seid längerem Jaguar mit einem GT-Programm in Verbindung. Der indische Konzern Tata Motors, in dessen Besitz Jaguar mittlerweile übergegangen ist, hatte bereit im vergangenen Sommer öffentlich Überlegungen angestellt, zu den 24h von Le Mans zurückzukehren um der britischen Traditionsmarke wieder zu altem Glanz und Gloria zu verhelfen.

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