Das erwartet uns 2021 in der Asian Le Mans Series

Von Oliver Müller
Asian LMS
Jota war 2020 mit dem Oreca 07 in der FIA WEC unterwegs

Jota war 2020 mit dem Oreca 07 in der FIA WEC unterwegs

Insgesamt 36 Fahrzeuge werden 2021 an der Asian Le Mans Series teilnehmen. Natürlich gibt es wieder Startplätze für die 24h von Le Mans zu gewinnen. Alle Rennen finden auf der Strecke in Abu Dhabi statt.

Nicht mehr lange, dann geht es auch wieder in der Asian Le Mans Series zur Sache. Das Championat hat aufgrund von Corona ein ganz anderes Gesicht für die kommende Saison erhalten. Erstmals seitdem der ACO die Serie in Eigenregie durchführt, finden alle Rennen in einem Kalenderjahr statt. Dazu kommt, dass die komplette Saison auf einer einzigen Rennstrecke ausgefahren wird: Dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi.

Zwei Rennen steigen am Wochenende des 5./6. Februar und zwei weitere am 19./20. Februar 2021, wobei dann eine andere Streckenkonfiguration genommen wird. Die geografische Nähe der Strecke zu Europa (im Verhältnis gesehen mit den früheren Austragungsorten in Japan, China, Südostasien, etc.) hat auch die Entrylist der Asian Le Mans Series anschwellen lassen. Insgesamt 36 Fahrzeuge wurden eingeschrieben.

Den Gesamtsieg machen die LMP2 untereinander aus. Hier sind sieben Fahrzeuge gemeldet. Aus deutschsprachiger Sicht ist das Debüt von Phoenix Racing interessant. Der Rennstall von Ernst Moser hat einen Oreca 07 angeschafft und setzt diesen für Matthias Kaiser und Simon Trummer ein. Dazu kommen auch noch WEC-Pilot Nicki Thiim und der doppelte ADAC GT Masters-Champion Kelvin van der Linde, die das Duo unterstützen werden.

Unter der Nennen von G-Drive Racing bietet der portugiesische Rennstall Algarve Pro Racing zwei weitere Oreca auf, die jedoch als Aurus 01 bezeichnet werden. Hinzu kommt ein Oreca vom neuen Racing Team India rund um Ex-F1-Pilot Narain Karthikeyan. Das aus der WEC bekannte britische Team Jota bringt unter eigener Nennen einen weiteren Oreca und setzt einen zusätzlichen für Era Motorsport ein. Etwas Farbe ins Spiel bringt ein Ligier JS P217 von Eurointernational.

Zu diesen sieben LMP2 gesellen sich zehn LMP3. Auch in der kleinen Prototypen-Klasse ist Phoenix Racing vertreten. Das Team aus der Eifel setzt auf einen von insgesamt acht Ligier JS P320. DKR Engineering aus Luxemburg bringt einen Duqueine D08 an den Start. Außerdem ist endlich auch ein neuer Ginetta G61-LT-P3 mit dabei. Der britische LMP3 feiert sein Wettbewerbsdebüt. Betreut wird das Fahrzeug vom ARC Bratislava.

Satte 19 Fahrzeuge sind in der GT3-Klasse eingeschrieben. Aus Deutschland kommen Walkenhorst Motorsport mit zwei BMW M6 GT3, Rinaldi Racing mit zwei Ferrari 488 GT3 und überraschenderweise auch Precote Herbeth Motorsport mit zwei Porsche 911 GT3 R. Der Rennstall der Brüder Renauer ist vor allem aus dem ADAC GT Masters bekannt und hat dort schon zahlreiche Erfolge eingefahren.

Natürlich gibt es 2021 in der Asian Le Mans Series auch wieder Einladungen zu den 24h von Le Mans zu gewinnen. Die Anzahl der Einladungen ist an die Anzahl der Vollsaison-Nennungen gekoppelt. Hierzu kann eine Kalkulation aufgemacht werden. Für sechs bis elf eingeschriebene LMP2 gibt es ein Ticket für den Klassiker in Westfrankreich. Dieses geht an den Klassensieger. In der GT3-Klasse ist die Anzahl der Le-Mans-Einladungen noch etwas unklar. Bei zwölf bis 15 Entries in der Asian Le Mans Series werden drei LM-Einladungen ausgegeben. Da jedoch 19 Fahrzeuge gemeldet wurden, stellt sich die Frage, ob es sogar vier Einladungen gibt oder ob Drei die Maximalzahl ist. Sicherlich haben die Regelhüter nicht mit mehr als 15 Autos für Asien gerechnet, da sie das Reglement sonst anders formuliert hätten. In der LMP3-Klasse gibt es dagegen (unabhängig von der Anzahl der Entries) nur ein LM-Ticket zu gewinnen. Dieses gilt in Le Mans dann in der LMP2-Klasse. Das ist ein Blick auf die Entrylist der Asian Le Mans Series.

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