Florian Alt (2.): Vorderradrutscher kostete den Sieg

Von Jordi Gutiérrez
Spanische Meisterschaft
Moto2-Rookie Florian Alt setzte sich drei Runden vor dem Ende des Rennens in Barcelona an die Spitze. Doch der Schweizer Jesko Raffin konnte ihn einholen und besiegen.

Der Deutsche erzielte in seinem ersten Moto2-Rennen in Jerez Rang 2. Auch in Aragón zeigte Alt sein Potenzial und belegte in den beiden Läufen die Plätze 4 und 2. Dies sicherte ihm die Gesamtführung.

Auch in Barcelona lieferte Alt eine bärenstarke Leistung ab und führte das Rennen in den letzten Runden an. Doch Aragón-Sieger Jesko Raffin fing den 18-Jährigen wenige Kurven vor der Start-Ziel-Geraden ab. Der Deutsche liegt in der Punktetabelle nun wieder zwei Punkte hinter Raffin, doch mit Platz 2 kann der Rookie mehr als zufrieden sein.

In Barcelona erreichte Alt ohne Ausfälle vor ihm den zweiten Platz. «Das Wochenende lief von Anfang an sehr gut. Wir haben eine gute Abstimmung gefunden und meine Pace war sehr schnell. Ich wusste, dass ich mit Jesko oder allein wegfahren kann. Drei Runden vor Schluss habe ich mich von den Gegnern um eine halbe Sekunde abgesetzt, aber ich hatte in der vorletzten Runde in Kurve 3 einen großen Vorderradrutscher und konnte ihn nur knapp abfangen. So kam Jesko wieder heran und bremste sich in der letzten Runde in Kurve 4 vorbei. Ich habe es noch zweimal versucht, nach der Gegengeraden in einer Linkskurve und in der letzten Kurve, aber es wollte einfach nicht klappen. Das war natürlich schade. Wir waren beide am Limit und es war sehr knapp.»

Da das Rennen abgebrochen und für nur neun Runden neu gestartet wurde, hielten sich die Reifenprobleme in Grenzen. «Ich bin eigentlich froh, dass abgebrochen wurde, denn mein erster Start war eine Katastrophe. Ein Wheelie sorgte dafür, dass ich drei Plätze verlor. Ich kämpfte mich wieder heran, doch dann wurde abgebrochen.»

Im Qualifying legte Florian Alt mit 1:47,485 min eine beeindruckende Rundenzeit hin. Diese hätte beim WM-Lauf in Barcelona für Startplatz 6 gereicht. «Meine Rundenzeiten waren nicht schlecht. Als ich in die Box kam, habe ich auch erst einmal blöd geguckt. Ich fühlte mich einfach sehr wohl und alles lief glatt.»

Das nächste Rennen findet am 6. Juli auf der Rennstrecke von Albacete statt. «In Albacete bin ich bisher nur einmal vor vier Jahren in der Europameisterschaft gefahren. Trotzdem wird das kein großes Problem sein, denn wir werden vorher zwei Tage dort testen. Ich freue mich sehr darauf, denn nun kann ich einen Angriff auf die Spitze starten.»

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