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Dakar/1: Deutsches X-raid-Team mit Doppelführung
Das deutsche X-raid-Team ist mit einer Doppelspitze in die 43. Auflage und zweite saudi-arabische Ausgabe der Rallye Dakar gestartet, Vorjahressieger Carlos Sainz führt vor dem 13-fachen Rekordsieger Stéphane Peterhansel
Dakar Auto
Im Artikel erwähnt








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Nach dem nur 11 km langen Prolog am Samstag zur Festlegung der Startreihenfolge für die erste von zwölf Etappen wurde es auf der 623 km langen Etappe von Jeddah nach Bisha mit den ersten 277 Bestzeitkilometern endlich ernst. Dort erwartete die Teams auf den steinigen Untergrund eine Mischung aus Kamelpfaden und Sanddünen. Die Gefahr auf Reifenschäden war groß (siehe Sébastien Loeb). Erstmals waren die Navigationskünste der Beifahrer gefordert.
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Nach mehreren Positionswechseln an der Spitze kam es im zweiten Abschnitt zu einem knappen teaminternen Duell zwischen Sainz und Peterhansel. Bei Kilometer 92 lag Sainz, der wegen seiner eher mäßigen Zeit im Prolog auf der 28. Position in die erste sportliche Entscheidung gestartet war, 32 Sekunden vor Peterhansel. Doch "Mister Dakar" Peterhansel drehte zur Mitte den Spieß um und zog um sieben Sekunden am dreifachen Dakar-Gewinner Sainz vorbei. Bei Kilometer 177 hatte Sainz um neun Sekunden die Mini-Nase wieder in der Zeittabelle wieder vorne. Bei Kilometer 222 sah Peterhansel schon als der sichere Tagessieger aus, lag er nun schon 3:44 Minuten vor seinem spanischen Stallgefährten, der auf den letzten 50 Bestzeitkilometern den Mini wild über die Sandpisten jagte und so seinen französischen Teamkollegen um acht Sekunden auf den Ehrenplatz verwies. Eine starke Vorstellung bot der Tscheche Martin Prokop. Der einstige Rallye-WM-Pilot trieb seinen Ford Ranger mit einem Rückstand von 3:59 Minuten auf den dritten Tagesrang. Wie im Vorjahr sorgte der Litauer Vaidotas Žala im Mini zu Beginn der ersten Etappe, der er 2020 überraschend gewonnen hatte, für Aufmerksamkeit. Bis Kilometer 71 führte er die Autowertung an, fiel später hinter seine Markenkollegen Sainz und Peterhansel auf Rang drei zurück. Im letzten Abschnitt ging er unter und wurde mit einem Rückstand von 44:00 Minuten nach hinten durchgereicht.
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Die erste Entscheidung kam den zweiradgetriebenen Buggys entgegen. Der Franzose Mathieu Serradori, 2020 mit einer Bestzeit, wurde im Buggy von SRT Racing Vierter (+ 6:13), sein einheimischer Teamkollege Yasir Seaidan wurde Neunter (+ 9:53).
Der Sieganwärter Nasser Al-Attiyah, am Samstag mit Bestzeit in Prolog, erlebte im Toyota Hilux einen Tag mit dem Vermerk "vergessen". Nach einem eher bescheidenen Start als erstes Auto in der Wüste bremste den Dreifach-Sieger und Vorjahreszweite aus Katar später einen Reifenschaden ein, der ihn mit einem Rückstand von 11:58 Minuten auf den zehnten Rang abgleiten ließ. Bester Toyota-Pilot war am ersten Tag sein südafrikanischer Teamkollege Giniel de Villiers auf Rang acht (+ 9:43).
Die Jungfernfahrt im Prodrive Hunter von Sébastien Loeb erhielt einen doppelten Dämpfer. Der neunfache Rallye-Rekordchampion fing sich zu Beginn seiner fünften Rallye Dakar zwei Reifenschäden ein, die ihn mit einem Rückstand von 24:14 Minuten auf den 19. Platz zurückwarfen. Der spanische Teamkollege Nani Roma wurde auf Rang acht (+ 0:39) geführt. Bester Deutscher war Timo Gottschalk als Beifahrer im Toyota Hilux des Polen Jakub Przygonski auf dem siebten Platz (+ 9:22). Der Norddeutsche Dirk von Zitzewitz rangierte als Co-Pilot im Toyota Hilux des Einheimischen Yazeed al Rajhi auf der 17. Position.
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Vom Helden zur tragischen Figur, diesen Absturz erlebte der Südafrikaner Brian Baragwanath, der am Samstag im Century-Buggy sensationell zusammen mit Nasser Al-Attiyah die Bestzeit setzte, am Sonntag aber auf den 20. Platz (+ 23:17) abstürzte. Die 43. Rallye Dakar wird am Montag mit der zweiten Etappe von Bisha über 393 km nach Wadi Ad Dawasir, inklusive 367 km auf Bestzeit fortgesetzt Stand auf 1. von 12 Prüfungen: Pos
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Team/Auto Zeit/Diff 1 Sainz/Cruz (E), Mini
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3:05:56 2 Peterhansel/Boulanger (F), Min + 0:25
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3 Prokop/Chytka (CZ), Ford + 3:18 4
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Serradori/Lurquin (F), SRT + 6:33 5 Seaidan/Kuzmich (SAU/RUS), SRT
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+ 8:10 6 Al Qassimi/Panseri (ARE/F),Peugeot + 8:13
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7 De Villiers/Haro (SA/E), Toyota + 8:59 8
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Roma/Winocq (E/F), Prodrive + 9:39 9 Przygonski/Gottschalk (PL/D), Toyota
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+ 9:46 10 Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota + 12:34
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Stand nach 1. von 12 Prüfungen: Pos Team/Auto Zeit/Diff
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1 Sainz/Cruz (E), Mini 3:12:20 2
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Peterhansel/Boulanger (F), Min + 0,08 3 Prokop/Chytka (CZ), Ford
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+ 3:59 4 Serradori/Lurquin (F), SRT + 6:13
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5 Al Qassimi/Panseri (ARE/F),Peugeot + 7:53 6
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Roma/Winocq (E/F), Prodrive + 9:22 7 Przygonski/Gottschalk (PL/D), Toyota
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+ 9:22 8 De Villiers/Haro (SA/E), Toyota + 9:43
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9 Seaidan/Kuzmich (SAU/RUS), SRT + 9:53 10
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Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota + 11:58
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