Etappensieger Joan Barreda (Honda) ging volles Risiko
Nach Navigationsschwierigkeiten auf der ersten Etappe der Rallye Dakar 2021 stand Joan Barreda bereits unter Druck. Der Honda-Pilot setzte auf Etappe 2 alles auf eine Karte – und zog das große Los.
Joan Barreda, was für ein Teufelskerl! Der Spanier gilt schon seither als einer der schnellsten Piloten bei der Rallye Dakar, auf der zweiten Etappe lieferte der 37-Jährige aber eine seiner besten Leistungen ab. Auf Dakar-Leader Toby Price (KTM) fuhr der Honda-Pilot 32 Minuten heraus und übernahm damit selbst die Führung in der Gesamtwertung. Es war bereits der 25. Etappensieg von Barreda.
Teamkollege und Vorjahressieger Ricky Brabec, der wie Barreda auf Etappe 1 von der Route abkam und ebenfalls viel Zeit verlor, machte als Zweiter den Honda-Triumph am zweiten Renntag perfekt.
"Nach dem bitteren Sonntag war ich gezwungen, alles zu geben was ich hatte – ich ging heute all in", jubelte der Honda-Pilot. "Diese Etappe hat mir Spaß gemacht. Sie war viel schneller ausgelegt, das liegt mir viel besser als zuvor der Enduro-Style. Für den Moment ist alles perfekt. Allerdings steht uns morgen wieder ein langer und schwerer Tag bevor – so ist die Dakar. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und versuchen, vorne zu bleiben. Es sind noch viele Kilometer zu fahren und wir werden versuchen, so weiter zu machen."
Als Etappensieger muss Barreda aber die morgige Route eröffnen, was immer ein Nachteil ist.
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