Fittipaldi fährt: So läuft der Spezialsprit-Einsatz

Von Otto Zuber
DTM
Das Audi-Renntaxi

Das Audi-Renntaxi

Beim DTM-Finale geht Audi gemeinsam mit der ITR und Aral den nächsten Schritt: In den beiden Audi RS 5 DTM Renntaxis kommt ein Kraftstoff zum Einsatz, der für eine um 30 Prozent bessere CO2-Bilanz sorgt.

Für eine besondere Premiere gibt es beim DTM-Finale in Hockenheim auch den gebührenden Rahmen: Für den Pilotversuch des Spezialsprits erhält eines der beiden Audi RS 5 DTM Renntaxis ein auffälliges Sonderdesign mit Logos von Aral und dem Schriftzug «THE NEXT STEP».

Auch der Chauffeur ist nicht alltäglich: Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Emerson Fittipaldi fährt Demorunden mit dem Audi RS 5 DTM Renntaxi. Der Brasilianer ist der Großvater von Pietro Fittipaldi, der im Audi-Kundenteam WRT in diesem Jahr sein DTM-Debüt feierte.

Das zweite Audi RS 5 DTM Renntaxi pilotiert Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister Benoît Tréluyer.

«Audi hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die fahrzeugspezifischen CO2-Emissionen bis 2025 sukzessive um rund 30 Prozent zu reduzieren», sagt Ulrich Baretzky, Leiter Entwicklung Motor bei Audi Motorsport.

«Die Elektromobilität spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle. Aber wir haben weltweit noch einen großen Bestand an Pkw mit klassischen Verbrennungsmotoren, die uns noch viele Jahre erhalten bleiben werden. Mit dem Einsatz von Low-Carbon-Kraftstoffen könnte man bei diesen Fahrzeugen sehr schnell eine spürbare CO2-Reduktion erreichen, ohne technische Veränderungen vornehmen zu müssen. Es ist toll, dass der Motorsport wieder einmal Vorreiter ist. Wir sind begeistert von der Idee, CO2-Emissionen durch die Nutzung von Abfällen zu reduzieren.»

Der von Aral entwickelte Hochleistungskraftstoff, den Audi im Rahmen des Pilotversuches beim DTM-Finale verwendet, besteht zur Hälfte aus hochwertigen erneuerbaren Komponenten, die aus Abfallstoffen gewonnen werden.

Er hat ein CO2-Minderungspotenzial von mehr als 30 Prozent im Vergleich zu Kraftstoffen, die ausschließlich aus Mineralöl hergestellt werden.

«Wir mussten am DTM-Motor keine Veränderungen vornehmen und hatten auf dem Prüfstand bisher nicht das geringste Problem», sagt Baretzky. «Wir beweisen damit, dass sich Low-Carbon-Kraftstoffe auch für Rennmotoren eignen.»



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