Salzburgring: WTCR verschoben, DTM vom Tisch

Von Gerhard Kuntschik
DTM
Salzburgring: WTCR verschoben, DTM vom Tisch

Salzburgring: WTCR verschoben, DTM vom Tisch

Langsam soll die «neue Normalität» auch auf den Salzburgring zurückkehren. Alex Reiner, Präsident des Betreibers IGMS, adaptierte den Kalender und wird die Events «im Juli und im August ohne Zuschauer» durchführen.

«Ob es ab September möglich sein wird, vor Publikum zu fahren, wird sich erst weisen und muss von der Regierung genehmigt werden», erklärte er. 

Die Planung umfasst derzeit fünf Veranstaltungen. Fraglich ist davon der Auftakt am 11./12. Juli mit einem Motorsportfestival mit sechs Serien.

Am 26. Juli soll der Histo-Cup am ursprünglichen Termin des Tourenwagen-Weltcups (WTCR) auftreten, der auf den 12./13. September verlegt wurde. Am 23. August ist der Porsche Sports Cup vorgesehen, den Lechner Racing organisiert. Das Finale würde am 20. September ein weiteres Antreten des populären Histo-Cups bilden.

Und wie lassen sich diese Veranstaltungen ohne Zuschauereinnahmen realisieren? Dazu erklärt Reiner: «Das funktioniert nur mit den Antrittsgeldern der einzelnen Serien, die endlich ihre Saison starten wollen. Beim Sports Cup ist auch die Unterstützung durch Porsche sehr hilfreich.»

Die Umbaupläne der vergangenen Jahre werden vorläufig nicht realisiert. Die wären im Hinblick auf das Deutsche Tourenwagen Masters ausgerichtet gewesen, dessen Zukunft nach 2020 mit dem angekündigten Ausstieg von Audi massiv in Frage gestellt ist. Von der Lizenz her wäre ein Antreten des ADAC GT Masters auf dem Salzburgring möglich, doch winkt Reiner ab: «Zu teuer für uns.»

Bestens vorbereitet wäre der Salzburgring hingegen für alle Veranstaltungen der Elektromobilität: Sieben Schnellladestationen mit höchster Kapazität stehen hinter den Boxen nun zur Verfügung.
Geschäftsführer Ernst Penninger hatte bereits vor der Corona-Krise erklärt, der Salzburgring wolle sich verstärkt um die Durchführung von Nachwuchsserien bemühen.

Tradition dazu gäbe es ja: Beim Rennen der deutschen F3-Meisterschaft 1988 hatte hier ein Herr Willi Weber ein Talent namens Michael Schumacher entdeckt. Der Rest ist Motorsporthistorie.


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