DTM 2021: So viel zahlen Teams für die Einschreibung

Von Andreas Reiners
DTM
Die Teams können sich ab sofort einschreiben

Die Teams können sich ab sofort einschreiben

Mehr als 40 Teams haben ihr Interesse an der neuen DTM bekundet. Um sich einzuschreiben, müssen sie Geld zahlen. SPEEDWEEK.com sagt, wie viel.

Gerhard Berger war begeistert. Immerhin mehr als 40 Teams hatten ihr Interesse an der neuen DTM bekundet, wollten weitere Informationen von der ITR, um das Projekt möglicherweise in Angriff zu nehmen.

«Ich bin überrascht, wie viele positive Kommentare ich von den Teams bekommen habe», sagte der DTM-Chef auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com: «Die Teams sehnen sich nach einer Sprint-Meisterschaft, wie wir sie haben. Sie sehnen sich nach einer Plattform, die so organisiert ist, wie wir es sind.»

Aber klar: Interesse ist nicht gleichbedeutend mit einer Teilnahme. «Wir kennen das ja, dass es zuerst Interesse gibt, dass die Leute sich orientieren und die Möglichkeiten prüfen. Wir sind aber auf einem guten Weg. Wir werden sehen, wo wir bei den Anmeldungen herauskommen», so Berger.

Seit Donnerstag können Teams Nägel mit Köpfen machen, sich also einschreiben und zu einer Teilnahme verpflichten. Zwei Fristen gibt es dabei zu beachten: Die erste geht bis zum 30. November, die zweite endet am 28. Februar 2021.

Schreibt man sich bis zum ersten Stichtag ein, muss man nach Informationen von SPEEDWEEK.com 59.000 Euro pro Auto bezahlen. Zwei Einschränkungen gibt es dabei: Die Summe gilt grundsätzlich für die ersten 20 Autos, die eingeschrieben werden. Und zusätzlich auch nur für die ersten vier Autos einer Marke.

Danach wird es deutlich teurer. Bis Ende Februar werden dann pro Auto 99.000 Euro fällig. Danach müssen 129.000 Euro gezahlt werden. Zum Vergleich: In der Szene heißt es, dass unter dem Strich für den Einsatz eines Autos in der Saison eine Million Euro eine realistische Planung ist.

Dass die Teams die Katze im Sack kaufen, ist ein wenig übertrieben. Aber Berger selbst gab zuletzt in Zolder zu, dass das Reglement noch nicht final ist. Offen ist also, ob möglicherweise Zusatzkosten auf die Teams zukommen. Auch der ebenfalls nicht finale Kalender beeinflusst je nach Umfang und Austragungsort den Aufwand. «Wir sind bei unseren Ausarbeitungen noch nicht ganz am Ende. Wir arbeiten immer noch an den Details, versuchen, mehr und mehr zu lernen, was die Teams brauchen, was wir brauchen, um attraktiven Motorsport zu liefern», sagte Berger.

Berger weiß, dass das Reglement wichtig, aber nicht zentral ist. «Zentral wird sein, wie man die Saison finanziert, das ist die größte Hürde, egal auf welcher Plattform. Denn es ist wegen Corona extrem schwierig, Geld und Sponsoren am Markt aufzutreiben», sagte Berger.


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