Mike Rockenfeller feiert seinen ersten DTM-Sieg seit zwei Jahren. Mattias Ekström fährt auf das Podium und erobert im Fernduell mit Pascal Wehrlein die Gesamtführung zurück.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mattias Ekström hat beim Sieg von Mike Rockenfeller im zwölften DTM-Saisonrennen in Moskau die Tabellenführung zurückerobert. Während Audi-Pilot Rockenfeller einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und damit seinen ersten Saisonerfolg feierte, landete Ekström auf als Dritter auf dem Podium.
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Dabei profitierte er vor allem von Pascal Wehrleins zehntem Platz, für den der Youngster nach seinem Sieg am Samstag immerhin noch einen Punkt erhielt. Ekström hat dadurch nun wieder sechs Punkte Vorsprung auf Wehrlein. Für Rockenfeller war es nicht nur der erste Sieg in dieser Saison, sondern sogar der erste DTM-Erfolg seit zwei Jahren. Sein letzter Sieg? Genau, Moskau 2013. Insgesamt hat der Meister von 2013 nun vier DTM-Siege auf seinem Konto.
Hinter Rockenfeller fuhr Bruno Spengler im BMW als Zweiter zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf das Podium. Sein Markenkollege Maxime Martin wurde Vierter vor Jamie Green im Audi.
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Enttäuschend verlief das zweite Rennen des Wochenendes für Mercedes. Denn neben Wehrlein fuhr lediglich Gary Paffett als Sechster noch in die Punkte. Die Top Ten komplettierten Titelverteidiger Marco Wittmann (BMW) auf Platz sieben sowie die beiden Audi-Piloten Edoardo Mortara und Nico Müller auf den Rängen acht und neun.
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Rockenfeller erwischt guten Start
Rockenfeller blieb beim Start vorne, wehrte einige Angriffe Spenglers ab, der sich wiederum gegen Green erfolgreich wehrte. Der britte hatte sich Martin nach dessen Fahrfehler geschnappt. Während Ekström seinen fünften Platz halten konnte, steckte Wehrlein auf Rang zwölf fest. Am Ende des Feldes hatte Antonio Giovinazzi, Ersatz für den gesperrten Timo Scheider, Pech. Er flog nach einer Kollision mit Antonio Felix da Costa ab und verlor, sowieso schon vom letzten Platz aus gestartet, viel Zeit auf den Rest des Feldes. Da Costa bekam eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt.
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Rockenfeller baute an der Spitze Runde für Runde seinen Vorsprung aus. Einen sehenswerten Zweikampf lieferten sich Mortara und Wehrlein. Der 20-Jährige benötigte fast 15 Minuten, um den Italiener zu überholen. Nach 20 Minuten kamen die ersten Fahrer zum Pflichtstopp in die Box. Rockenfeller und Ekström blieben dabei weit länger draußen als die Konkurrenz. Rockenfeller behielt seine Führung nach den Stopps ohne große Probleme. Green fiel durch einen verpatzten Reifenwechsel auf Platz fünf zurück, Ekström verbesserte sich hinter Spengler und Martin auf Rang vier. An der Spitze entwickelte sich nur wenig Spannung. Rockenfeller baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus, und auch Spengler und Martin verteidigten ihre Plätze. Doch Ekström wartete auf seine Chance. Acht Minuten vor dem Ende des Rennens hatte er sich an Martin herangearbeitet und überrumpelte den Belgier in der letzten Kurve mit einem späten Manöver. Wehrlein hatte sich zwar inzwischen in die Top Ten gekämpft, mehr gab das Auto aber nicht her.
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