Timo Glock: Was bringt der Teamwechsel bei BMW?

Von Andreas Reiners
DTM
Timo Glock

Timo Glock

Was macht man, wenn es nicht wie gewünscht läuft? Man setzt neue Reize, neue Impulse. Timo Glock hat damit gerechnet.

Ihn hat es nicht überrascht, dass er 2016 nicht mehr wie bisher beim BMW-Team MTEK fahren wird. Der 34-Jährige wechselte vor der Saison nach drei Jahren MTEK zu RMG.

Grundsätzlich ist das die alleinige Entscheidung seines Arbeitgebers. «Es ist, glaube ich, normal, dass man sagt: „Jetzt bringen wir mal ein bisschen frischen Wind rein.“ Ich habe in den drei Jahren bei MTEK viel Spaß gehabt», sagte Glock, der 2013 als damaliger Rookie zum damaligen Rookie-Team kam. Mit den üblichen Startschwierigkeiten, einigen Höhen, aber auch Tiefen. «Zu sehen, wie das Team gewachsen ist in den drei Jahren, war spannend. Aber jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung.»

Was bringt so eine neue Herausforderung, ein komplett neues Team, im Einzelnen? «Neue Impulse und andere Meinungen. Vielleicht eine andere Herangehensweise in die eine oder andere Richtung. Obwohl wir ja eigentlich alle das gleiche Auto haben. Aber trotzdem hat jeder so seine eigene Philosophie und seine eigene Denkweise und das ist interessant zu sehen», so Glock.

Glock bekommt natürlich einen neuen Ingenieur, da muss auch die Chemie stimmen. Aber Glock hat hautnah mitbekommen, was das RMG-Team auf die Beine stellen kann. Die «Meistermacher aus der Eifel» holten 2014 mit Marco Wittmann den Fahrer- und den Teamtitel. 2015 wurden sie Team-Vize und stellten in Wittmann und Maxime Martin in einem schwierigen BMW-Jahr den zweit- und drittbesten Fahrer der Marke.

«Die wissen vom Setup her was sie da so machen und wie es geht. Es kommt eben auf Kleinigkeiten an, und dann ist man schon sehr gut aussortiert», hofft Glock. 2016 ist sein viertes Jahr in der DTM. Zwei Siege holte er in 38 Rennen, viermal stand er auf dem Podium. Und in der anstehenden Saison? Zählt er sich selbst zum Kreis der Titelkandidaten, der zumeist rund zwölf Fahrer umfasst?

«Da würde ich mich noch nicht dazu zählen. Mein Ziel ist es, konstant zu sein. Wenn ich konstant bin, dann bin ich automatisch irgendwo in den Top fünf dabei. Wenn ein Sieg kommt, dann ist das schön. Ansonsten ist es mir wichtiger, bei neun Wochenenden acht Mal in den Punkten zu sein. So ungefähr. Das wäre perfekt», so Glock.

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