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Tiefschlag: Harald Simon verzichtet auf die Team-WM

Von Jan Sievers
Harald Simon in Shadrinsk

Harald Simon in Shadrinsk

Franz Zorn und Charly Ebner müssen im Finale der Eisspeedway-Team-WM in Sibirien zu zweit antreten. Das Knie von Harald Simon ist so stark geschwollen, dass an eine Teilnahme nicht zu denken ist.

Verhalten optimistisch war Harald Simon nach seinem Crash in Astana. Er war auf dem Weg ins Finale, als ihn Martin Haarahiltunen innen erwischte und oberhalb des Knies aufschlitzte. Zwei Tage später war klar: An Rennen fahren ist derzeit nicht zu denken, am Sonntag konnte man noch bis auf seine Kniescheibe gucken, so tief war die Wunde. 

«Es ist noch alles geschwollen und das Knie wurde noch dicker, es ist voll mit Wundflüssigkeit», sagte Harald Simon zu SPEEDWEEK.com. «Ich kann außer liegen und abwarten nichts machen. Das Problem ist, dass die Gefäße beim Anwinkeln des Knies immer wieder aufreißen und die Heilung weiter verzögern.»

Nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die österreichische Nationalmannschaft ist die Zwangspause ärgerlich. Simon präsentierte sich in Astana in blendender Verfassung, nun kann er bei der Mannschafts-WM in Shadrinsk an diesem Wochenende nicht teilnehmen. Franz Zorn und Charly Ebner, die im vergangenen Jahr Silber bei der Team-WM in Inzell holten, müssen das Rennen durchfahren und als Zwei-Mann-Team antreten.

«Ich werde abwarten, wie die Heilung verläuft», hielt Simon fest. «Wenn ich zu 80 oder 90 Prozent fit bin, brauche ich auch am übernächsten Wochenende in Togliatti beim Grand Prix nicht an den Start gehen. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit, zum hinterherfahren muss ich dort aber nicht hin.»

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