Eisspeedway der Nationen

Ove Ledström nach Crash: «Manchmal wird es zu hart»

Von - 14.02.2018 12:49

Jahrelang haben Per-Olof Serenius und Stefan Svensson den schwedischen Eisspeedway-Sport dominiert. Mittlerweile ist eine neue Generation in die Weltspitze vorgedrungen.

Nachwuchs ist im Eisspeedway immer rarer, junger Nachwuchs noch wesentlich seltener. Anders ist es in Schweden, wo ein neuer Jahrgang heranreift, der die nächsten Jahre im Eisspeedway den dominierenden Russen gefährlich nahekommen könnte. Insgesamt viermal ging der Titel des Eisspeedway-Einzelweltmeisters nach Schweden: Erik Stenlund und Posa Serenius wurden jeweils zweimal Champion. Serenius ist sogar der letzte Nicht-Russe, der Gold holte. Das ist aber auch schon 16 Jahre her.

Einer der in seine Fußstapfen treten könnte, und sogar die Ehre hat ihn in seinem Team zu haben und auf seinen enormen Erfahrungsschatz bauen zu können, ist Ove Ledström. Zusammen mit seinen Teamkollegen Niclas Svensson und Martin Haarahiltunen, die die schwedischen New Kids on the Block sind, wurde er im russischen Shadrinsk Mannschafts-Vizeweltmeister.

SPEEDWEEK.com sprach mit Ove Ledström.

Letztes Jahr seid ihr in der Team-WM leer ausgegangen, nun seid ihr die Nummer 2 der Welt.

Es fühlt sich sehr gut an. Wir haben viel Spaß im Team und sind sehr gute Freunde. Ich bin glücklich, mit Niclas Svensson und Martin Haarahiltunen in einem Team zu fahren.

In der schwedischen Liga seid ihr das Dream-Team und fahrt in einer Mannschaft.

Das hilft uns natürlich, dadurch wissen wir, wie der andere fährt. Wir trainieren und fahren viele Rennen zusammen. Manchmal wird es aber auch zwischen uns etwas zu hart, aber das ist normal für den Sport.

Im Anschluss an die Team-WM fand noch ein Sonderlauf statt, bei dem du spektakulär gestürzt bist.

Es tut sehr weh im linken Knie, ich kann kaum stehen. Aber ich glaube, es ist nichts gebrochen. Ich hoffe, ich bin bis Togliatti wieder fit.

Mit Posa Serenius hast du einen Weltmeister im Team. Wie kann er dir helfen?

Es ist sehr gut ihn zu haben, er sagt mir während des Rennens wie ich fahren soll. Er erkennt hervorragend wie sich das Eis entwickelt – und wie die anderen Fahrer fahren. Er kommt oft mit guten Ratschlägen. Es ist auch gut mit ihm zu den Rennen zu fahren, er war schon so oft überall und weiß wie alles funktioniert. Man fühlt sich wohl, wenn man so einen erfahrenen Mann um sich hat.

Was fehlt euch, um die Russen zu schlagen?

Ich kann es nicht sagen. Martin Haarahiltunen hat in Astana gezeigt, dass sie nicht unschlagbar und auch nur Menschen sind. Ich werde die gesamte Saison versuchen auf diesen Speed zu kommen, denn sie zeigen, dass es nicht unmöglich ist.

Ergebnisse Eisspeedway-Team-WM Shadrinsk/RUS:

1. Russland, 50 Punkte
Daniil Ivanov 10+7=17
Dmitry Khomitsevich 7+6=13
Dmitry Koltakov 8+12=20

2. Schweden 40
Ove Ledström 8+6=14
Niclas Svensson 8+10=18
Martin Haarahiltunen 4+4=8

3. Österreich 30
Franz Zorn 12+7=19
Charly Ebner 4+7=11

4. Deutschland 23
Hans Weber 5+2=7
Günther Bauer 5+6=11
Max Niedermaier 1+4=5

5. Tschechien 20
Radek Hutla 0
Lukas Hutla 8+10=8
Vladimir Visvader 1+1=2

6. Finnland 17
Matti Isoaho 7+7=14
Jussi Nyrönen 0
Rami Systa 2+1=3

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