Österreich mit Not-Teammanager aus Holland

Von Jan Sievers
Eisspeedway der Nationen

2013 verlor Österreich den Eisspeedway-Team-WM-Titel im Stechen gegen Russland. Ohne Franz Zorn konnte Harald Simon in diesem Jahr nicht um Medaillen kämpfen.

Die Sensation war zum Greifen nahe: Nach den Rennläufen lagen Österreich mit Harald Simon und Franz Zorn und Russland bei der Team-WM 2013 in Sanok punktgleich auf Platz 1. Zorn verlor das Stechen gegen Dmtri Koltakov und musste sich mit der Silbermedaille begnügen.

In diesem Jahr sah es für die Österreicher nicht so rosig aus: Franz Zorn hatte sich das Schambein gebrochen und lag in der Heimat unterm Messer, während Harald Simon nahezu allein die Kohlen für die Alpenrepublik aus dem Feuer holte. Für den einzig verbliebenen Österreicher Josef Kreuzberger war die Team-WM eine Nummer zu groß, er eroberte aber immerhin sieben Punkte.

Am Ende des Finales in Togliatti war Österreich zwar nicht in den Medaillenrängen, mit Platz 4 schlug sich das Team um Harald Simon dennoch respektabel: Die Österreicher blieben vor den in Topbesetzung angereisten Deutschen. «Das Ergebnis war okay, es lief nicht schlecht», meinte Simon zu SPEEDWEEK.com. «Es war nicht so einfach und auch nicht so gut, wir hatten nicht mal einen Teammanager. Zum Glück hat Joni aus Assen den Posten spontan übernommen und uns so wenigstens bei den Jury-Meetings vertreten. Ansonsten war es ein spannendes Rennen und die Schweden und auch die Finnen waren überraschend stark.»

Trotz des respektablen vierten Platzes ist Harald Simon noch nicht mit sich zufrieden: «Ich muss weiter an mir arbeiten. Ich freue mich auf den GP in Blagovestschensk, da will ich noch mal zulegen.»

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