24h Spa Testtag: Generalprobe mit begrenztem Wert

Von Oliver Runschke
Blancpain Endurance Series
Bestzeit für WRT-Audi, hier die viertschnellsten Rast/Ortelli/Vanthoor

Bestzeit für WRT-Audi, hier die viertschnellsten Rast/Ortelli/Vanthoor

Audi-Bestzeit durch Marcel Fässler, Edward Sandström und Mattias Ekström beim Testtag für die 24h von Spa.

Der Testtag für die 24h von Spa-Francorchamps (24. bis 28. Juli) lieferte am Mittwoch nur begrenzte Erkenntnisse: Bis auf einige kurze Momente in der Mittagszeit und am Nachmittag sorgte ein leichter Dauerregen für eine permanent nasse Strecke. Trocken war es weder in der dreistündigen Session am Vormittag, noch in den fünf Stunden am Nachmittag, allerhöchstens weniger nass. Insgesamt testeten 44 Fahrzeuge in Spa, darunter allerdings auch einige Supercup-Porsche von Lechner und Fach. Einige Topteam aus der Blancpain Endurance Series wie Marc VDS oder Hexis schenkten sich den Vortest.

Die Bestzeit am Vormittag ging an Porsche-Werksfahrer Nick Tandy (2:38,896 Min.), der sich einen komplett weissen Porsche 911 GT3 RSR von Prospeed Competition mit Marco Mapelli teilte. Beim Rennen Ende Juli komplettiert Porsche-Werksfahrer Marco Holzer das Prospeed-Trio.

Tandy lag 0,844 Sekunden vor dem Mercedes SLS AMG GT3 von Maximilian Buhk und Maximilian Götz sowie Lucas Ludwig, der beim Testtag für Bernd Schneider einsprang. «Regen in Spa und dazu ein Porsche, das war immer schon eine gute Kombination», grinste Tandy nach seiner Bestzeit. Drittschnellster am Vormittag war der zweite Prospeed-Porsche 911 GT3 R von Xavier Maassen / Maxime Soulet, Marc Hennerici griff erst am Nachmittags ins Lenkrad.

Strecke war am Nachmittag etwas schneller

Rund zwei Sekunden schneller als am Vormittag ging es in der Nachmittagssession, die Tagesbestzeiten wurden in einer kurzen, regenfreien Periode gefahren. Die Testbestzeit ging an einen von drei Audi R8 LMS ultra von WRT mit Marcel Fässler, Edward Sandström und Mattias Ekström (2:36,887 Min.). Beim Testtag fuhr WRT mit drei Audi, dazu hatte André Lotterer einen Testträger der quattro GmbH den kompletten Tag für sich alleine.

Zweitschnellster mit 0,176 Sekunden Rückstand war der Ferrari 458 Italia GT3 des russischen Team SMP Racing mit Ladygin/Aleshin/Shaitar, dahinter folgte der Kessel-Ferrari 458 Italia von Ramos/Rigon/Zampieri.

Markus Winkelhock landete mit Enzo Ide und Anthony Kumpen im Phoenix-Audi auf Rang sieben.

Manthey-Porsche Neunter

Die drei Porsche-Werksfahrer Marc Lieb, Richard Lietz und Patrick Pilet drehten am Nachmittag im Porsche 911 GT3 R (Manthey Racing) die neuntschnellste Runde, konnten allerdings in der Session am Vormittag nach einem Motorproblem nur 21 Runden fahren.

Kleinholz gab es Testtag auch bereits: Während der Test nach kleinern Ausrutschern mehrfach unterbrochen wurde, gab es bei Black Falcon grösseren Reparaturbedarf nachdem Klaas Hummel mit dem Mercedes SLS AMG am Nachmittag in den Reifenstapeln der Raidilion landete.

Die Bestzeiten vom Testtag für die 24h von Spa

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