SuperEnduro-WM: Heimsieg für Blazusiak

Von Katja Müller
Enduro-WM
Taddy Blazusiak (Mitte) blieb ungeschlagen

Taddy Blazusiak (Mitte) blieb ungeschlagen

Nach zwei von drei gefahrenen Runden der neu eingeführten SuperEnduro-WM kann Taddy Blazusiak zwei Siege auf seinem Konto verbuchen.

Alles lief nach Plan für Taddy Blazusiak. Beflügelt vom Sieg beim Saisonauftakt Ende November in Genua war der Pole auch vor heimischem Publikum in Lodsch nicht zu schlagen.

Im ersten Rennen fuhr Blazusiak einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein. Zunächst waren es Ivan Cervantes und Joakim Ljunggren, die um Platz 2 kämpften. Nach einem Fehler von Cervantes konnte sich Ljunggren etwas absetzen und lag auf Rang 2. Jonny Walker, der einen schlechten Start erwischt hatte, kämpfte sich währenddessen stetig weiter nach vorne. Zunächst passierte er Xavier Galindo und zog danach auch noch an Cervantes und Ljunggren vorbei, die am Ende die Ränge 3 und 4 belegten.

Beim zweiten Rennen erwischte der Deutsche Mike Hartmann auf seiner Husaberg den besten Start und fuhr in der ersten Runde vor seinem Teamkollegen Galindo. Blazusiak, der einen schlechten Start erwischt hatte, pflügte durchs Feld und war am Ende der ersten Runde bereits auf Rang 3. Kurze Zeit später übernahm er die Führung und fuhr seinem zweiten Sieg entgegen. Auch Walker machte nach einem schlechten Start immer mehr Boden gut und zur Rennmitte kämpfte er mit Galindo um Platz 2 – mit dem besseren Ende für den Briten. Dahinter kamen Ljunggren, Cervantes und Hartmann auf den Rängen 4, 5 und 6 ins Ziel.

Im dritten Rennen legte Blazusiak wieder einen Blitzstart hin und ging sofort in Führung. Er spulte auf der frischen Strecke einige schnelle Runden ab und fuhr mit einem komfortablen Vorsprung ein kontrolliertes Rennen bis zum Schluss. Hinter ihm kam es zum Dreikampf zwischen Ljunggren, Cervantes und Walker. Der Brite machte ordentlich Druck auf den Schweden, der sich jedoch perfekt verteidigte. Am Ende gab sich Walker mit Rang 3 zufrieden und sicherte sich damit sein erstes WM-Podium (Platz 2) vor Ljunggren auf Rang 3.
 

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