Stoffel Vandoorne gewinnt Race at Home Challenge

Von Rob La Salle
eSport
Gesamtsieg für Stoffel Vandoorne

Gesamtsieg für Stoffel Vandoorne

Im Rahmen der Race at Home Challenge wechselten die Fahrer auf die virtuelle Rennstrecke. Stoffel Vandoorne holte sich den Gesamtsieg.

«Herzlichen Glückwunsch an Stoffel zum Gewinn der Race at Home Challenge, in deren Verlauf er sein Können im virtuellen Cockpit mit konstanten Leistungen unter Beweis stellen konnte», sagte Teamchef Ian James.

«Es ist großartig, dass wir damit Spenden für UNICEF sammeln konnten, um deren wichtige Arbeit für Kinder in aller Welt zu unterstützen. Das Team hinter der Race at Home Challenge hat den Fans und Teams während dieser Zeit jede Menge gute Unterhaltung geboten. Der Gewinn der Teamwertung durch Stoffel und Nyck ist ein schöner Bonus für unsere Mannschaft. Jetzt freuen wir uns aber darauf, hoffentlich schon bald unsere Debütsaison in der Formel E fortsetzen zu können.»

Die Race at Home Challenge führte die Piloten in ihren Wohnzimmern von der fiktiven Strecke Electric Docks über das virtuelle Monaco und Hong Kong bis nach Berlin und New York. Stoffel fuhr bei allen acht Simracing-Events unter die ersten Fünf der Startaufstellung und beendete jeden der acht virtuellen E-Prix in den Top-5, darunter ein Sieg und fünf Podestplätze. Mit insgesamt 154 Punkten setzte er sich in der Gesamtwertung gegen seinen Titelrivalen Pascal Wehrlein (130 Punkte) durch. 

«Was für ein Rennen», sagte Stoffel, der beim finalen Double-Header auf den virtuellen Strecken in New York und Berlin die Plätze fünf und zwei belegte. «Nach acht Wochen mit virtuellen Rennen bin ich super glücklich über den Gewinn der Race at Home Challenge. Hinter uns liegen viele klasse Rennen. Wir haben viele Pole Positions und Podiums sowie einen Sieg eingefahren. Vielleicht hätten es ein paar mehr Siege sein können, aber am Ende war die Konstanz entscheidend. Heute war auch ein großartiges Rennen, das ich auf P2 abgeschlossen habe. Es war ein sehr intensives Duell mit Pascal und es ist fantastisch, dass wir auch die Teamwertung gewinnen konnten. Nach dem Abschluss der virtuellen Rennen können wir nun hoffentlich bald wieder auf der echten Rennstrecke antreten. Darauf freue ich mich schon sehr. Hoffentlich können wir dann an die virtuellen Erfolge anknüpfen.»

In Folge der globalen COVID-19-Pandemie stehen die Elektro-Rennwagen der Formel E seit Ende Februar still. Mit der Race at Home Challenge bot die erste vollelektrische Formel-Rennserie ihren Fans jedoch auch in der rennfreien Zeit virtuelle Rennaction und die Möglichkeit, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.

Die Einnahmen des Wettbewerbs kommen dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zugute, die damit Kindern in aller Welt helfen. So konnte UNICEF im Rahmen der Aktion unter anderem mehr als sechs Millionen Schutzhandschuhe und über eine Million Gesichtsmasken beisteuern und dabei helfen, Kindern Lernangebote für Zuhause zur Verfügung zu stellen.

Die Race at Home Challenge bestand aus acht virtuellen Rennen sowie einem Testlauf, die von Mitte April bis Mitte Juni mit der Simulation rFactor 2 ausgetragen wurden. Neben allen Fahrern und Teams aus der ABB FIA Formel E Meisterschaft nahmen auch ausgewählte Top-Gamer an den virtuellen Events teil, um gemeinsam Spenden für UNICEF zu sammeln.


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